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Cebit Hardware

Cebit 2014 – Energy Box – gratis Ladestation für Mobilgeräte

Eher zufällig habe ich heute die Energy Box auf der Cebit entdeckt – eine Ladestation für Mobilgeräte, in diesem Fall bestückt mit Ladeanschlüssen für I-Phones und Micro-USB Anschlüssen.

Wird das Telefon angeschlossen muss man binnen 30 Sekunden die Tür schließen und den Schlüssel abziehen, ansonsten wird nicht geladen – unverschlossen wird ja wohl niemand sein Telefon darin liegen lassen. Der Schlüssel kann erst abgezogen werden wenn ein Telefon angeschlossen ist.

Nach 30 Minuten dürften die meisten Telefon bei 2/3 Akku-Kapazität sein, wer mehr braucht kann ja einfach noch mal von vorne anfangen.

Die Energy Boxen sind mit einer Zentrale verbunden bzw. melden der regelmäßig ihren Status und haben Sensoren integriert die Vandalismus anzeigen/melden. Integriert ist ein Bildschirm mit SD-Karten Anschluß über welchen AVI Filme abgespielt werden können.

Das Ganze ist gedacht als Werbemöglichkeit für Unternehmen, in England hat Vodafone bereits jede Menge aufgestellt und bietet potenziellen Kunden eine kostenlose Lademöglichkeit an.

Es können je Ladebox bis zu 15 Anschlüsse integriert und auch parallel aufgeladen werden. Die Energy-Box gibt es in zwei Varianten als kleine Box mit 4 Schließfächern zu 2.500 Euro Jahresmiete und als große Box mit 6 Schließfächern zu 5.000 Euro Jahresmiete.

Schöne Sache – hilft wenn’s mal mit dem Akku zur Neige geht und man sein Ladegerät vergessen hat oder einfach sonst keine Möglichkeit besteht an eine Lademöglichkeit zu kommen. In Hotels, Einkaufscentern, Flughäfen usw. sicher eine feine Sache!

Galaxy S2 von Samsung – IMAP Traffic wird umgeleitet! Samsung = die bessere Stasi?

Gerade eben haben wir zum Testen ein Android Handy auf unseren IMAP Server los gelassen, das Samsung Gallaxy S II geht eigentlich über ein WLAN ins Internet und Daten-Verkehr bzw. Roaming sind komplett abgeschaltet.

Allerdings finden sich bei uns folgende Log-Einträge am Server:

Aug 19 11:10:49 kali dovecot: auth(default): passwd-file(gtrash@domain.com,195.124.9.22): lookup: user=gtrash@domain.com file=/etc/dovecot/userdb
Aug 19 11:10:49 kali dovecot: imap-login: Login: user=<gtrash@domain.com>, method=PLAIN, rip=195.124.9.22, lip=85.111.111.111, TLS</gtrash@domain.com>

Das heißt der Traffic vom Android Handy wird komplett über einen Server von Samsung abgewickelt!!!

Laut whois gehört der Server zu Samsung und steht in Frankfurt:

inetnum:        195.124.8.0 – 195.124.9.255
netname:        UU-195-124-8
descr:          Samsung SDS Europe LTD
descr:          Frankfurt am Main, de
country:        DE

Absolut der Hammer ist dass das Ganze nicht nur bei den IMAP Zugriffen der Fall ist, Samsung leitet generell den gesamten Internet Traffic über ihre eigenen Server – greift man auf www.whatismyip.com zu sieht man ziemlich sicher eine der obigen Adressen.

Durch diese Umleitung hat Samsung mal ganz locker die Möglichkeit sämtliche Zugriffe zu protokollieren und Daten mitzuschneiden – und da soll noch einer jammern dass der eine oder andere Hersteller Bewegungsprofile erstellt.

Ich hab mal gleich die Pressestelle von Samsung angeschrieben – mal sehen ob und was die dazu sagen…

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Hardware Linux

Nokia 6500 mit Linux ansteuern und SMS versenden

Hier eine kurze Anleitung wie man ein Nokia 6500 mit CA-101 Kabel an einem Ubuntu 10.10 (müsste auch mit 10.04 gehen) Rechner anschließt um darüber SMS zu schicken (brauche ich für Nagios/Icinga).

Der Versuch mit gnokii das Ganze zu realisieren ist leider gescheitert, dafür klappt es mit gammu wunderbar!

apt-get install gammu

Installiert gammu, anschließend muss man noch die Config-Datei /etc/gammurc erstellen, da braucht es im Grunde nur wenige Zeilen:

[gammu]

port = /dev/ttyACM0
connection = dku2

Jetzt können wir bereits prüfen ob das Handy erkannt wird:

gammu –identify

Sollte die Daten des Handy liefern.

Ein SMS kann man dann wie folgt verschicken:

echo „Ich hoffe es klappt auf Anhieb!“ | gammu –sendsms TEXT ZielNummer

Und schon sollte am Telefon mit der „ZielNummer“ ein SMS ankommen 🙂
Bei mir hat es zumindest auf Anhieb funktioniert!

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Cebit

Ich bin Besitzer eines I-Phones???!!!

Heute steht bei mir sowas wie Frühjahrsputz an – mein Schreibtisch wird mal wieder aufgeräumt, ich erspar euch an der Stelle ein Foto vom Zustand vor dem Aufräumen! 🙂

Im Zuge meiner Wegwerforgie habe ich aber entdeckt dass ich seit Jahren, eigentlich schon Jahre bevor Apple sich dem Thema angenommen hat, Besitzer eines I-Phones bin.

Ob’s geholfen hätte wenn Freenet das I-Phone ein paar Jährchen später auf den Markt gebracht hätte? Wohl eher nicht…

Und schon erinnere ich mich an ein paar wirklich nette Messeparties auf der Cebit, das muss man ihnen lassen – zu Feiern haben sie verstanden.

Auf gehts, es warten noch zwei Quadratmeter unaufgeräumte Schreibtischfläche ;-(

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Linux

SnomOne – Adressbuch ist auch gut gefüllt noch flott!

Ich habe gerade das Adressbuch von der SnomOne Telefonanlage mit über 13.000 Telefonnummern gefüllt – per CSV Datei importiert. Der Import dauert nur wenige Sekunden, die Daten sind sofort verfügbar.

Sobald die Daten im Adressbuch sind zeigen die Snom Telefone den Namen bzw. die Hinterlegten Daten direkt im Display für jeden Anrufer an.

Somit weiß man immer wer anruft und kann den Anrufer damit überraschen dass man ihn gleich mit seinem Namen begrüßt. 🙂

Bisher habe ich allerdings noch nicht herausgefunden wie man die CSV-Datei automatisiert einlesen kann, für mich aber ein wichtiger Punkt! Bringt ja nicht viel wenn man das globale Adressbuch ständig pflegen muss, wo doch alle Daten meist im ERP System oder ähnlichen bereits vorhanden sind.

Mal sehen ob im SnomOne Forum jemand auf meine Frage antwortet…

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Linux

SnomOne – Telefone zuweisen, plug and play

Ich habe mich heute ein wenig mit der „plug and play“-Funktion der SnomOne Telefonanlage gespielt.

Auf meinem Server läuft ein ISC DHCP-Server, dem muss man nur mit der Option 66 beibringen dass er dem Telefon mitteilt unter welcher IP-Adresse der SnomOne tftp-Server zu finden ist.

Sieht in etwa wie folgt aus:

subnet 172.16.16.0 netmask 255.255.255.0 {
  range 172.16.16.30 172.16.16.199;
  option routers 172.16.16.1
  option tftp-server-name „172.16.16.1“;
}

Und schon ist alles fertig vorbereitet – jetzt muss nur noch der Durchwahl entsprechend das Endgerät zugeordnet werden, das macht man durch Eintragen der MAC-Adresse des Telefons unter Konten/Registrierung (siehe Screenshot).

Ganz praktisch, wenn jemand z.B. ein Snom 320 als Telefon am Arbeitsplatz hat und noch ein schnurloses Snom M9 zum Spazierengehen, dann kann man beide MAC-Adressen einfach nebeneinander mit einem Leerzeichen getrennt angeben.

Das Telefon holt sich beim Starten automatisch alle Einstellungen vom Server, es funktioniert auf Anhieb – plug and play halt 🙂

Als nächstes steht jetzt das Adressbuch an, mich interessiert wie einfach man zentral Adressen importieren kann und wie die Telefone dann damit umgehen.

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Linux

SnomOne – Rufgruppen für eingehende Anrufe definieren

Ich bin erstaunt wie einfach manche Dinge mit der SnomOne Telefonanlage zu lösen sind!

Ein Beispiel – ich möchte alle Anrufe die an meiner Kopfnummer „aufschlagen“ und keine Durchwahl führen an eine Telefonzentrale weiterleiten.

Der Telefonzentrale gehören gewisse Telefon an, sie sollen alle gleichzeitig läuten und nach einer gewissen Zeit wird an ein weiteres Telefon weitergeleitet oder auf die Mailbox.

Alle Anrufe die ohne Durchwahl daher kommen kann man ganz schnell an eine gewisse Durchwahl weiterleiten in dem man auf der Seite der Leitungs-/Trunk-Adminsitration ganz unten „Adressen für eingehende Anrufe explizit angeben“ auf die entsprechende Durchwahl setzt. Meine Rufgruppe hat die Durchwahl 0 bekommen, daher landen alle Anrufe die an die normale Telefonnummer eine 0 anhängen automatisch in der Telefonzentrale.

Die Rufgruppe für 0 erstellt man auf der Seite der Konten – dort einfach ein neues Konto anlegen, als Typ Rufgruppe wählen und anschließend die Einstellungen wie auf dem Screenshot zu sehen setzen.

Will man dass nach einer gewissen Zeit die Mailbox ran geht, braucht man nur in der „letzten Stufe“ die entsprechende Mailbox Nummer angeben – also z.B. 820 für die Mailbox der Durchwahl 20.

Womit ich mich noch nicht beschäftigt habe ist das dynamische Ein- und Ausbuchen eines Telefons. Wäre doch ganz fein wenn sich jemand der in Ruhe arbeiten will (oder muss) einfach mal schnell aus der Rufgruppe ausklinken könnte…

Déjà-vu – Probleme mit der 3-Telefonie im Raum Kufstein

Und schon wieder gibts im Raum Kufstein Probleme mit der Drei-Telefonie!

So wie ich das sehe genau die gleichen Probleme wie wir sie bereits im Dezember 2010 hatten, also noch gar nicht so lange her…

Nachdem die Lösung des Problems damals sehr lange auf sich warten hat lassen und Drei nicht fähig war eine massive Störung innerhalb normaler Zeiten (darunter verstehe ich einen Arbeitstag) zu beheben, ist für mich das jetzt eine gute Gelegenheit mich mal am Markt umzusehen – da gibts doch sicher noch andere Anbieter!

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Linux

SnomOne – Die Konfiguration

Die SnomOne Telefonanlage lässt sich wirklich schnell und einfach Konfigurieren, ein paar Vorkenntnisse schaden allerdings nicht! 🙂

Zum Testen habe ich leider derzeit nur ein Softphone und einen geliehenen SIP Zugang, der funktioniert allerdings schon recht gut. Anrufe kommen zumindest mal rein, beim Raustelefonieren bekomme ich im Moment noch eine Fehlermeldung (407 Proxy Authentication Required) aber ich bin mir sicher dass sich auch das noch lösen lassen wird.

Jetzt werde ich mal zusehen dass ich zwei Snom Telefone zum Testen bekomme, meine Dauerteststellung von Snom habe ich im Moment an einem anderen Arbeitsplatz stehen (wo es mehr verwendet wird).

Wenn man in den Domain Settings bei „Country Code“ den Code für’s eigene Land eingibt, dann kürzt er auch wirklich beim Rauswählen die Nummer den Country Code – das kann zu Problemen führen wenn der SIP Provider diese zwingend verlangt!

Bis jetzt ist mir nichts wirklich negatives aufgefallen, also weiter testen und auf den Echtbetrieb warten… 🙂

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Linux

Snom One – Webinterface läuft nicht mehr

Erst dachte ich da stimmt was nicht, ich wurde von Zeit zu Zeit aus dem Webinterface ausgesperrt und nichts lief mehr. Ein Neustart des SnomOne Dienstes hat keine Abhilfe gebracht, nur ein Neustart half weiter.

Nach kurzer Suche habe ich es dann gefunden – wenn man als System-Administrator (nicht Domänen-Administrator) einsteigt, dann findet man unter Einstellungen den Punkt Zugriff und dort kann man für das Subnetz eine Regel defnieren.

Fehlt diese Regel werden Zugriffe ab einer gewissen Anzahl für eine gewisse Zeit gesperrt und dann kann man weder per Webinterface noch per SIP auf die SnomOne Telefonanlage zugreifen.

Nach dem Erstellen der Regel für mein Test-Netzwerk hat das wunderbar funktioniert. 🙂