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Snom PA1 – externe Klingel für SIP Telefonie

Vor gut zwei Jahren haben wir intensiv nach einer Lösung zum Anbinden einer externen analogen Klingel gesucht – leider ohne Erfolg, darum haben wir uns kurzerhand eine Lösung auf Basis eines Raspberry Pi gebaut.

Von Snom gibt es für diesen Zweck allerdings seit längerem ein passendes Gerät – das Snom GA1 – damit lässt sich das recht einfach realisierten. Allerdings kann die kleine Box deutlich mehr – ein angehängter Lautsprecher bietet zum Beispiel sich die Möglichkeit durchsagen zu machen.

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Linux

SnomOne – Adressbuch ist auch gut gefüllt noch flott!

Ich habe gerade das Adressbuch von der SnomOne Telefonanlage mit über 13.000 Telefonnummern gefüllt – per CSV Datei importiert. Der Import dauert nur wenige Sekunden, die Daten sind sofort verfügbar.

Sobald die Daten im Adressbuch sind zeigen die Snom Telefone den Namen bzw. die Hinterlegten Daten direkt im Display für jeden Anrufer an.

Somit weiß man immer wer anruft und kann den Anrufer damit überraschen dass man ihn gleich mit seinem Namen begrüßt. 🙂

Bisher habe ich allerdings noch nicht herausgefunden wie man die CSV-Datei automatisiert einlesen kann, für mich aber ein wichtiger Punkt! Bringt ja nicht viel wenn man das globale Adressbuch ständig pflegen muss, wo doch alle Daten meist im ERP System oder ähnlichen bereits vorhanden sind.

Mal sehen ob im SnomOne Forum jemand auf meine Frage antwortet…

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Linux

SnomOne – Telefone zuweisen, plug and play

Ich habe mich heute ein wenig mit der „plug and play“-Funktion der SnomOne Telefonanlage gespielt.

Auf meinem Server läuft ein ISC DHCP-Server, dem muss man nur mit der Option 66 beibringen dass er dem Telefon mitteilt unter welcher IP-Adresse der SnomOne tftp-Server zu finden ist.

Sieht in etwa wie folgt aus:

subnet 172.16.16.0 netmask 255.255.255.0 {
  range 172.16.16.30 172.16.16.199;
  option routers 172.16.16.1
  option tftp-server-name „172.16.16.1“;
}

Und schon ist alles fertig vorbereitet – jetzt muss nur noch der Durchwahl entsprechend das Endgerät zugeordnet werden, das macht man durch Eintragen der MAC-Adresse des Telefons unter Konten/Registrierung (siehe Screenshot).

Ganz praktisch, wenn jemand z.B. ein Snom 320 als Telefon am Arbeitsplatz hat und noch ein schnurloses Snom M9 zum Spazierengehen, dann kann man beide MAC-Adressen einfach nebeneinander mit einem Leerzeichen getrennt angeben.

Das Telefon holt sich beim Starten automatisch alle Einstellungen vom Server, es funktioniert auf Anhieb – plug and play halt 🙂

Als nächstes steht jetzt das Adressbuch an, mich interessiert wie einfach man zentral Adressen importieren kann und wie die Telefone dann damit umgehen.

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SnomOne – Rufgruppen für eingehende Anrufe definieren

Ich bin erstaunt wie einfach manche Dinge mit der SnomOne Telefonanlage zu lösen sind!

Ein Beispiel – ich möchte alle Anrufe die an meiner Kopfnummer „aufschlagen“ und keine Durchwahl führen an eine Telefonzentrale weiterleiten.

Der Telefonzentrale gehören gewisse Telefon an, sie sollen alle gleichzeitig läuten und nach einer gewissen Zeit wird an ein weiteres Telefon weitergeleitet oder auf die Mailbox.

Alle Anrufe die ohne Durchwahl daher kommen kann man ganz schnell an eine gewisse Durchwahl weiterleiten in dem man auf der Seite der Leitungs-/Trunk-Adminsitration ganz unten „Adressen für eingehende Anrufe explizit angeben“ auf die entsprechende Durchwahl setzt. Meine Rufgruppe hat die Durchwahl 0 bekommen, daher landen alle Anrufe die an die normale Telefonnummer eine 0 anhängen automatisch in der Telefonzentrale.

Die Rufgruppe für 0 erstellt man auf der Seite der Konten – dort einfach ein neues Konto anlegen, als Typ Rufgruppe wählen und anschließend die Einstellungen wie auf dem Screenshot zu sehen setzen.

Will man dass nach einer gewissen Zeit die Mailbox ran geht, braucht man nur in der „letzten Stufe“ die entsprechende Mailbox Nummer angeben – also z.B. 820 für die Mailbox der Durchwahl 20.

Womit ich mich noch nicht beschäftigt habe ist das dynamische Ein- und Ausbuchen eines Telefons. Wäre doch ganz fein wenn sich jemand der in Ruhe arbeiten will (oder muss) einfach mal schnell aus der Rufgruppe ausklinken könnte…

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Linux

SnomOne – ausgehende Anrufe

Mit zwei geliehenen Snom Telefonen habe ich mich heute ans Werk gemacht – interne Anrufe waren kein großes Problem und nach der Konfiguration des SIP-Accounts ging auch das Hereintelefonieren wunderbar.

Beim Raustelefonieren hatte ich allerdings meine kleinen Probleme – egal was ich ausprobiert habe, es fand sich im Logfile immer nur die Meldung „407 Proxy Authentication Required“ oder aber „401 Authentication Required“!

Nach 17:00 Uhr erreicht man natürlich schwer jemanden vom SIP-Provider der einem beim Debuggen hilft, also frisch ans Werk und im SnomONE-Forum gesucht, der Eintrag „Cannot make outbound call“ brachte mich dann auf die Lösung!

Auf der Seite der Trunks/Leitungen muss man mit der Einstellung „Remote Party/Privacy Indication“ bzw. „CLIP Standard/Anzeige von Nummern“ etwas spielen – in meinem Fall funktioniert es mit der Einstellung „Remote-Party-ID“ oder „keine Anzeige“.

Die ausgehenden Anrufe haben mich jetzt etwas mehr Zeit gekostet, den Fehler zu finden war nicht ganz einfach – aber man wächst ja bekanntlich mit der Aufgabe…

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SnomOne – Die Konfiguration

Die SnomOne Telefonanlage lässt sich wirklich schnell und einfach Konfigurieren, ein paar Vorkenntnisse schaden allerdings nicht! 🙂

Zum Testen habe ich leider derzeit nur ein Softphone und einen geliehenen SIP Zugang, der funktioniert allerdings schon recht gut. Anrufe kommen zumindest mal rein, beim Raustelefonieren bekomme ich im Moment noch eine Fehlermeldung (407 Proxy Authentication Required) aber ich bin mir sicher dass sich auch das noch lösen lassen wird.

Jetzt werde ich mal zusehen dass ich zwei Snom Telefone zum Testen bekomme, meine Dauerteststellung von Snom habe ich im Moment an einem anderen Arbeitsplatz stehen (wo es mehr verwendet wird).

Wenn man in den Domain Settings bei „Country Code“ den Code für’s eigene Land eingibt, dann kürzt er auch wirklich beim Rauswählen die Nummer den Country Code – das kann zu Problemen führen wenn der SIP Provider diese zwingend verlangt!

Bis jetzt ist mir nichts wirklich negatives aufgefallen, also weiter testen und auf den Echtbetrieb warten… 🙂

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Snom One – Webinterface läuft nicht mehr

Erst dachte ich da stimmt was nicht, ich wurde von Zeit zu Zeit aus dem Webinterface ausgesperrt und nichts lief mehr. Ein Neustart des SnomOne Dienstes hat keine Abhilfe gebracht, nur ein Neustart half weiter.

Nach kurzer Suche habe ich es dann gefunden – wenn man als System-Administrator (nicht Domänen-Administrator) einsteigt, dann findet man unter Einstellungen den Punkt Zugriff und dort kann man für das Subnetz eine Regel defnieren.

Fehlt diese Regel werden Zugriffe ab einer gewissen Anzahl für eine gewisse Zeit gesperrt und dann kann man weder per Webinterface noch per SIP auf die SnomOne Telefonanlage zugreifen.

Nach dem Erstellen der Regel für mein Test-Netzwerk hat das wunderbar funktioniert. 🙂

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Snom One – erster Eindruck nach der Installation

Die ersten Schritte im Snom One Menü sind getan, schön ist schon mal dass alle Punkte gut ins Deutsche übersetzt sind.

Die Hilfe-Links verweisen direkt ins Wiki, da steht allerdings derzeit noch nicht wirklich viel drinnen. Aber was nicht ist dürfte beim Wiki bald kommen.

Das Handbuch erschlägt einem fast mit seinen 369 Seiten, dafür steht dort wirklich alles sehr detailliert und halbwegs verständlich drinnen. Es dürften aber bei dem komplexen Thema jede Menge offene Fragen übrig bleiben. 🙂

Auf den ersten Eindruck scheint das Ding wirklich viel zu können, besonders gefallen mir so Kleinigkeiten wie:

  • wer seine eigene Nummer wählt landet automatisch in seiner Mailboxabfrage
  • Trainer Modus – stiller Zuhörer 
  • Um Mitternacht automatisch bei allen Telefonen den DND (do not disturb) Modus abschalten und noch ein paar andere Mitternachtsfunktionen
  • Täglicher Anruf-Report per Email
  • Blacklists und deren Aktivität
  • Persönliche Ansagen auf die Mailbox sprechen und von dann via Webinterface in die Anlage laden
  • Fertige Audio Files zum herunterladen für 14 Sprachen + Musik und Töne (on hold Musik)

Und ich glaub da finden sich noch jede Menge weitere gute Funktionen.
Beim Update lässt sich das ganze zum Beispiel so einstellen dass laufende Anrufe unberührt bleiben und keine neuen Anrufe mehr getätigt werden können, dann kann man nach dem Beenden des letzten Anrufes in Ruhe das Update einspielen.

Im Wiki habe ich dann noch ein Paar Einträge zu SuSe und Free BSD gefunden – scheint also auch damit zu laufen.

Als nächstes muss ich mir wohl einen SIP Account organisieren…

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Linux

Snom One – es geht ans Testen…

Von der Cebit hab ich mir ja einen Snom One Free CD mitgenommen, es ist jetzt an der Zeit mal drüber zu schauen!

Ohne groß nachzuschauen hab ich die CD mal eingelegt und davon booten versucht – Fehlanzeige, ist keine Boot-CD 🙂

Aber es finden sich Installationsprogramme für Linux, Mac und Windows auf der CD – meine Wahl fällt natürlich auf Linux, was sonst? Es werden Pakete für Centos 32/64 und für Debian angeboten. Da ich fast immer auf Ubuntu zurückgreife und deb-Pakete meist damit problemlos funktionieren habe ich mich dazu entschieden bei meinem ersten Test auch mal mit Ubuntu zu starten.

Der Screenshot oben verrät es schon – eine Ubuntu 10.04 LTS Server CD mit Minimalinstallation und als einziges zusätzliches Paket zum Default noch openssh-server dazu, die Installation mit „dpkg -i snomone_2011-4.2.0.3950_i386.deb“ aufgerufen und schon läuft die Anlagen!

Ganz ehrlich, das hätte ich mir nicht erwartet!

Man kann also schon mal remote auf die Web-Administrationsoberfläche von meinem „Snomium“ getauften Snom One Server zugreifen – auch via https, dort allerdings mit einem abgelaufenen Zertifikat von default.pbxnsip.com.

Ich hab aber auch nicht wirklich erwartet dass sie ein lauffähiges Zertifikat mitliefern 🙂

Bis hierher gefällt mir das Ganze schon mal sehr gut, wenn’s so weiter geht dann seh ich großes Potential im Snom One!

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Cebit Hardware

Erster Eindruck vom der Snom One IP Telefonanlage

Heute habe ich mir auf dem Snom Stand die neue Snom One IP Telefonanlage angeschaut. Die Telefonanlage gibt es in vier Varianten – als Softwarelösung für bis 10 User, bis 20 User und unlimitiert – die erste der Drei ist kostenlos.

Als Hardware Lösung gibt es das ganze dann als fertige Appliance. Recht kompakt gebaut mit Atom Prozessor und SSd-Festplatte, da kann im Normalfall nicht wirklich viel kaputt gehen.

Die beiden kostenpflichtigen Software-Lösungen werden „boxed“ mit einem dicken Handbuch geliefert.

Die Bedienung erscheint auf den ersten Eindruck recht einfach und übersichtlich gehalten, Snom Telefone werden natürlich perfekt integriert.

Für einen Test habe ich mir mal eine Test-Version mitgeben lassen, nach der Cebit werde ich mir die Anlage mal genauer anschauen und die wichtigsten Funktionen testen.

Was mir aber bereits auf den ersten Blick aufgefallen ist, es fehlt eine Verlinkung der verschiedenen Fachbegriffe auf eine Hilfeseite – nicht jeder kann mit begriffen wie „Trunk“ gleich was anfangen… 🙂

Sehr gut gefallen hat mir die Voip Türsprechanlage der Firma Baudisch gefallen, die verschiedenen Elemente der Türsprechanlage lassen sich praktisch beliebig kombinieren und via Ethernet ins lokale Netzwerk integrieren. Gerade im Zusammenspiel mit der Snom Telefonserie mit Farbdisplay (z.B. Snom 821 oder 870) hat man dann eine Türsprechanlage mit Live Videobild direkt ins Telefon integriert.

Das sieht dann nicht nur schick aus, sondern funktioniert auch noch sehr gut – dank klassischer IP-Kamera Technik kann man die Tür-Kamera auch jederzeit getrennt ansprechen.

Sowas würde ich mir jetzt zu Hause wünschen, schadet ja nie wenn man weiß wer vor der Tür steht und einem am Sonntag Morgen zu unchristlicher Zeit weckt… (schöne Grüße an alle klinkenputzenden Sekten *gg*)