Office 2010 – Tanja Plate – Deutsche Sprache schwere Sprache…

 Gerade eben besucht mich mein Arbeitskollege im Büro und während ich für ihn telefonisch etwas abkläre liest er sich den Text auf der Office 2010 Schachtel mal etwas genauer durch…

Ergebnis: Da hat wohl jemand bei Micro$oft einen kleinen Bock abgeschossen, was Rechtschreibfehler angeht sollte ich eventuell nicht auf andere zeigen – aber vorenthalten will ich es auch nicht wirklich! 🙂

Ist immer wieder schön wenn einem Großkonzern solche Patzer passieren.

Nettes Detail am Rande – es ist nur ein Bild angehängt…

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Linux

PHP am Microsoft SQL Server Express Edition anhängen

So gestern aus dem Urlaub nach Hause gekommen (wunderschön war’s auf Teneriffa, wenn auch ein wenig durchwachsen vom Wetter her) und schon hat mich die Arbeit wieder…

Damit der heutige Tag nicht ganz in Routine ausartete habe ich mir was frisches gesucht, ein PHP Script soll aus einer SQL Datenbank (Microsoft SQL Server Express Edition 2005 oder so) Werte auslesen und weiterverarbeiten (LDAP).

In der Theorie ist das immer ganz einfach und man liest auch öfters dass es wunderbar klappt, allerdings gibts bei der Express Edition einen kleinen Stolperstein! Der Port zum Verbinden ist nicht wie üblich der 1433 sondern der im „SQL Server Configuration Manager“ unter IPAll eingestellt Dynamische TCP-Port – in meinem Fall 3357.

So lange nicht der korrekte Port verwendet wird klappt natürlich die Verbindung auch nicht – die Fehlermeldung lautet in etwa wie folgt:

Fehler bei der Anmeldung für den Benutzer blabla – (severity 14)

How to dismantel an „Restore Plus DVD“ from HP

Den Vogel der Woche hat bereits jetzt HP abgeschossen!

Was erwartet man sich wenn man einen PC Kauft mit Windows 7 und XP SP3 als Downgrade-Möglichkeit?
Also ich erwarte mir dass ich unter den Mitgelieferten CD/DVD’s zumindest eine der beiden Varianten finde und eigentlich erwarte ich mir auch dass ich beim Starten des Rechners zwischen den beiden Versionen wählen kann.

Ist aber nicht so, weder das eine noch das andere.

Dem Rechner liegen vier Medien bei, eine mit einer Brennsoftware die mich nicht weiter interessiert, eine Office 2007 Trial (interessiert ja auch nicht wirklich…), eine „HP Restore Plus!“ getaufte DVD und eine Windows XP Prof. SP3 CD.

Was erwartet man da jetzt wenn man das Ding bekommt und XP drauf haben will?
Genau, man legt die Restore Plus DVD ein und installiert sich XP drüber – so die Theorie.

In der Praxis scheitert das Ganze genau am Ende des Installationsprozesses an dieser netten Fehlermeldung:

Und nicht dass da jetzt das Laufwerk was hat oder die CD zerkratzt ist, nein – ich hab vier indentische CD’s getestet und das ganze auch noch in mehreren Rechnern!
Wenn man die XP Installation ohne Restore Plus anreisst, dann erfährt man auch dass es sich um die Datei P3.SYS handelt welche nicht gelesen werden kann.

Soweit würde das ganze ja noch laufen, an der Stelle fehlt einem dann aber die Seriennummer von HP für das Windoof XP – braucht die Restore Plus scheinbar nicht, aber die scheitert ja am Fehler auf der CD – der wie’s scheint schon ab Werk mitgeliefert wird.

Also zurück zum Windows 7 – weil scheinbar soll es (Tip von Franz) ja funktionieren wenn schon mal Windows 7 komplett installiert war, dann dürfte die Restore Plus wohl auf das Installierte OS zurückgreifen und von dort den Key extrahieren oder sowas in der Art.

Aber da scheitern wir mal wieder an einem fehlenden Medium – weil Windows 7 DVD kriegt man erst wenn man den Rechner fertig mit Windows 7 installiert hat und vom laufenden Gerät eine DVD brennt. Mitgeliefert wird auf jeden Fall nichts!

Man würde meinen es gäbe bei einem Weltkonzern so etwas wie eine Qualitätssicherung, aber weit gefehlt – defektes Medium und kein Medium, viel weniger kann man fast nicht mehr mitliefern.

An solchen Tagen wünsche ich mir manchmal ich hätte doch eine Ausbildung zum Gärtner oder ähnlichem gemacht…

Kleine Anmerkung am Rande noch: Den SATA Modus muss man im BIOS auf IDE umstellen damit die XP Installation überhaupt vernünftig anläuft, sonst gibts einen Bluescreen.

Schräger OpenOffice Fehler!

Als ich die Fehlermeldungen im Server-Logfile von Samba gefunden habe dachte ich erst daran dass ich in der Config irgendwas falsch gemacht habe oder eventuell noch irgendwo ein Verweis auf eine nicht existierende Freigabe vorhanden war.

Allerdings haben alle meine Prüfungen und Tests ergeben dass dem nicht so ist und der Fehler wo anders zu suchen ist!

Nach etlichem Googeln hatte ich leider noch keine Lösung gefunden, ein paar ganz wenige haben ein ähnliches Problem gehabt – aber niemand eine Lösung gefunden noch die wirkliche Ursache.

Die Fehlermeldung im Samba Logfile lautete wie folgt:
[2009/07/02 20:55:52, 0] param/loadparm.c:process_usershare_file(4606)
process_usershare_file: stat of /var/lib/samba/usershares/date failed. No such file or directory

Wobei es auf dem Samba Server keine Freigabe mit dem Namen „date“ gibt, sonder nur die Freigabe „daten“!

Also streicht da irgendwas beim Zugriff einfach das letzte Zeichen der Freigabe weg – mit den Suchbegriffen „samba truncate last character“ konnte ich zwar ein paar wenige Beiträge finden, aber leider kein Einziger der eine Lösung bringt.

Nach langem Suchen und Probieren habe ich dann ein paar Feinheiten festgestellt – einmal tritt das Problem nur dann auf wenn man mit OpenOffice eine Datei öffnet und zum anderen auch nur dann wenn man direkt über den UNC Pfad zugreift. Sobald die Freigabe mit einem lokalen Laufwerksbuchstaben verbunden ist (z.B. O:) funktioniert der Zugriff ohne Probleme!

Der Witz am ganzen ist dass der Zugriff trotz allem immer funktioniert! OpenOffice versucht scheinbar nur den ersten Zugriff mit dem verkrüppelten kurzen Pfadnamen und beim zweiten Zugriff nimmt es dann bereits den korrekten und kann die Datei öffnen.
In erster Linie stört der Bug also das ruhige Leben im Logfile und erzeugt je nach Anwender eine Unmenge unnötiger Einträge – wobei ich mir nicht sicher bin ob das nicht eventuell sogar ein gewolltest Feature von OpenOffice ist und man damit irgendwelche Bugs umgeht Windows mitliefert 🙂
Mal sehen was die OpenOffice Entwickler dazu sagen…

Ach ja – /var/lib/samba/usershares/ – da hab ich mich auch mal gewundert weil ich’s nirgends angegeben habe, aber das ist der default Pfad für die „user-defined share definition files“. Nachdem es bei mir keine User-Shares gibt habe ich den Wert in der smb.conf einfach auf „usershare path =“ gesetzt und schon wird die Fehlermeldung von oben etwas kürzer.

EasyPak Software der Post mit Autologin

Seit heute setzen wir bei uns in der Firma die EasyPak Software der Post ein – nettes Teil, vor allem gefällt mir die Möglichkeit das Teil direkt mit Daten zu füttern – EasyPak druckt dann vollautomatisch die passenden Etiketten für den Versand aus…

Beim Starten gibt es eine kleinen Trick damit die Software ohne Benutzer/Kennwortabfrage startet – einfach wie auf dem Bild zu sehen hinter der exe-Datei noch den Parameter „-u“ und dazu noch den Benutzer und das Kennwort durch Beistrich getrennt innerhalb einer geschwungenen Klammer stellen.

Beim nächsten Doppelklick startet das Programm dann ohne die Benutzerabfrage. Ganz praktisch wenn man beim Rechnerstart via Autostart gleich das Polling aktiv haben möchte.

Wer nähere Details zum Polling haben möchte und wie man das Ding dazu bringt Adressetiketten automatisch zu drucken, der kann sich gerne melden…

0x1AD – ActiveX component can’t create object

Letzten hatte ich ja den Windows Rechner der keinerlei Updates mehr angenommen hat – irgendwie hat’s mir dann doch keine Ruhe gelassen, ist ja auch ärgerlich wenn der einzige Rechner der sich automatisch seine Updates von M$ zieht den Dienst quittiert! 🙂

Also habe ich mich heute noch mal auf die Suche nach einer Lösung gemacht, mein erster Gedanke war mit dem Ct-Offline-Updater alle Updates runterladen und anschliessend ohne das Auto-Update-Zeugs zu installieren.

Eigentlich eine meiner Meinung nach eine gute Idee, leider scheitert das ganze daran dass das Script beim Starten eine Fehlermeldung bringt und stur behauptet dass die Sprachversion vom installierten Windoof nicht erkannt wird!

Also weiter gesucht und im Chip Forum fündig geworden, ich soll mal die WMI-Diagnose starten und sehen was passiert.

Gesagt, getan – die WMI-Diagnose liefert mir unter anderem folgende Meldung: 0x1AD – ActiveX component can’t create object

Eine Google Suche bringt da jetzt den einen oder anderen Treffer, der Richtige war dann folgender: http://windowsxp.mvps.org/repairwmi.htm

Also das WMI-Zeugs mit folgenden Befehl wieder reparieren:

rundll32.exe setupapi,InstallHinfSection WBEM 132 %windir%infwbemoc.inf

Das ganze läuft dann ein Weilchen und es werden die einen oder anderen Dateien abgefragt, unter anderem muss man den Ort der Windows XP SP3 Dateien angeben (falls installiert) und in meinem Fall wurde dann noch ein wenig hartnäckig nach der „napclientprov.mof“ gefragt.
Sie lag noch im Ordner C:WindowsSystem32Wbem mangels Alternativen habe ich dann einfach die verwendet.

Nach dem obligatorischen Neustart konnte ich dann wie gewohnt wieder Updates installieren, ich habe natürlich erst mal das Ct-Offline Udpate gestartet 🙂

M$ Terminal Server aktivierung kann einem den Tag versauen!


Wenn ich für jemanden den ich gar nicht mag eine Wohnung bauen müsste, dann würde ich es mir nicht nehmen lassen diverse Schikanen einzubauen! Die Arbeitsfläche der Küche könnte man einfach mal eben 15 cm zu niedrig machen, ein Kreuzleiden scheint mir dann schon vorprogrammiert.

Das WC würde definitiv im Garten weit abseits angebracht (im Winter völlig unbeheizt und im Sommer natürlich viel zu warm), die Wände könnte man aus verspiegeltem Glas machen – natürlich den Spiegel nach innen. An Licht sollte es nicht mangeln, soll ja jeder beim Schei… zuschauen können!

Alle Treppen werden natürlich entweder viel zu tief oder hoch gestalten, gibt ja nix vergnüglicheres als jemanden Stolpern zu sehen.

Fenster schön groß und ohne jegliches Thermoglas, Energie muß fließen – im Sommer rein mit der Wärme, im Winter raus…

Türen zu niedrig, Decken in schwarz gestrichen, hier und da noch ein paar Ungeziefert verteilen und die Krönung wäre natürlich dann das Geschehen regelmässig via Webcam beobachten zu dürfen!!!

Schöner Schwachsinn, würde ja niemand den ich kenne und schon erst recht keiner den ich nicht mag, freiwillig in so eine Wohnung einziehen. Wozu dann der ganze Hirnwix?

Ganz einfach – beim Aktivieren eines Microsoft Terminal Servers ohne direkten Internet Zugang komme ich mir genau so vor als hätte ich gerade obige Wohnung von besagter Firma gekauft!
Produktaktivierung ist ja seit Windoof XP ein begriff, das Vergnügen dabei beschränkte sich aber einfach darauf (bei fehlendem Internet Anschluss) bei M$ anzurufen und nach ein paar Minuten hatte man den passenden Aktivierungscode.

Beim Terminal Server gehts jetzt aber richtig ab, erst mal muss man seine Open Licence Bestellung online bei eopen akzeptieren – soweit ich weiss greifts rechtlich eh nicht wenn man erst nach dem Kauf über die Lizenzbedingungen informiert wird, aber wer kennt sich bei dem Zeug noch wirklich aus? – um anschliessend festzustellen dass man hier keinerlei Code bekommt mit dem man seine frisch erworbene Lizenz am TS eintragen kann…

Also doch wieder so eine tolle Hotline zum anrufen – und was bekomm ich da zu hören, ich war so schlau und hab ausserhalb deren Dienstzeiten angerufen. Ja hallo, ich hab eh schon bis 8 Uhr gewartet – aber nein, bei M$ arbeitet man erst ab 9 Uhr.

Eine Stunde die man sinnvoll nutzen kann um sich gedanken zu machen womit man künftig den Terminal Server ersetzen könnte – WinConnect Server XP wär da mal einen Versuch wert, kostet ja einen Bruchteil und mit etwas Glück reichts ja für unsere Zwecke auch aus! Oder auch XP Unlimited.

Wenn ich mir die Gängeleien beim Aktivieren der bereits bezahlten Lizenz ansehe und mit der obigen Wohnung vergleiche, dann fallen mir da ettliche Parallelen auf und ich muss feststellen dass es tatsächlich eine Grund gäbe freiwillig in die Wohnung einzuziehen! Man stelle sich nur vor es ist Winter und weit und breit kein anderes Haus verfügbar, besser als garnicht zu Wohnen erscheint er mir dann doch…

In der Not frißt der Teufel die Butter auch ohne Brot!

Um’s mit einem guten alten Sprichwort auf den Punkt zu bringen.