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Cebit Hardware

Cebit 2014 – Cosinuss C-SP 01, Pulsmesser im Ohr

Heute am Stand von Code_N gesehen, die Firma Cosinuss aus München entwickelt einen Pulsmesser der den Puls im Ohr misst.

Basierend auf der Technologie mit der im Krankenhaus die Sauerstoffsättigung im Blut über eine LED an der Fingerspitze gemessen wird, misst der C-SP 01 im Ohr mittels LED den Puls und die Sauerstoffsättigung – wobei zweiteres noch nicht integriert und erst für später geplant ist.

Der C-SP 01 Pulsmesser wiegt weniger als 10 Gramm und sein Akku hält bis zu 10 Stunden, die Daten werden per ANT+ oder Bluetooth 4.0 übermittelt.

Geplanter Verkaufsstart ist Herbst 2014 und kosten soll das Gerät ca. 150 Euro. Für alle die so wie ich ständig Probleme mit den vom Brustgurt gemessenen Werten haben könnte das eine Alternative sein. Wobei ich gespannt bin wie sich das beim Fahren anfühlt und ob es für jene die noch was hören wollen eine Lösung anbieten werden. Ein Modell mit eingebautem Lautsprecher ist auf jeden Fall geplant, eines ohne das eventuell günstiger ist wäre mein Wunsch und möglichst so gebaut dass man noch etwas hört.

Ich werd meinen Blog jetzt Thematisch aufbröseln

Schön gewachsen ist mein Blog über die letzten Jahre und Thematisch hat er sich in verschiedene Richtungen entwickelt!

Zwei Schwerpunkte sind auf jeden Fall der technische Bereich mit viel Infos zu OpenSource Projekten – vor allem Linux und meine große Leidenschaft der Sport, insbesondere der Radsport.

Um dem Ganzen eine passende Plattform zu bieten habe ich mich entschieden das einen Schnitt zu machen und die Themenbereiche zu trennen! Der Sport bekommt seine eigene Seite – www.sportgaudi.at – warum sportgaudi? Ganz einfach, es soll Spaß machen! Bei all der Schinderei darf eines nicht auf der Strecke bleiben, ich will mich jeden Tag auf’s Neue darauf freuen meinen Körper an seine Grenzen zu bringen und manchmal auch darüber hinaus 😉

Der technische Schwerpunkt wird weiterhin auf blog.grufo.biz bleiben, wie ich  mit dem eher privaten Teil verfahre werde ich in den nächsten Tagen oder Wochen entscheiden!

Mallorca / Alcudia – Sturmböen und Rückenwind

Am Montag haben wir früh morgens erst mal unsere Räder beim Verleih abgeholt um anschließend gleich eine Runde zum Cap Formentor zu drehen. Bei der Anfahrt nach Pollenca hatten wir schon ordentlichen Gegenwind, was uns nach dem ersten Anstieg allerdings erwartete waren richtige Sturmböen – Bergab musste teilweise am kleinen Kettenblatt gefahren werden. Bergauf hatte ich einmal das Glück mit Rückenwind ohne zu treten auf über 10 km/h zu kommen. Unbeschreiblich! 🙂

Der Dienstag hat mit starkem Wind und Regen gestartet, daher haben wir die „Orient“ Runde verschoben und uns erst Mal mit dem Mietwagen auf den Weg gemacht. Nachmittags ist dann die Sonne raus gekommen, also schnell ins Radldress und ab in den Wind. Dank kluger Streckenwahl hatten wir fast nur Rückenwind – ideal um die Beine von gestern ein wenig locker zu fahren.

Mit etwas Wetterglück gibt es morgen eine längere Runde. 🙂

An den Leihrädern musste ich erst Mal selbst Hand anlegen, die Schaltung lief nicht wirklich rund und wer den Seilzug unter Lenkerband an der Oberseite verlegt könnte als Folterknecht arbeiten! Von den unterschiedlich hoch montierten Bremsgriffen mal abgesehen – da hat wohl einer vor dem Zusammenbauen ein paar Schnapserl gehabt! 😉

Leistungstest – das Laktat-Ohrläppchen

Unser Radverein URC-Ebbs hat gestern in KH St. Johann einen Leistungstest für Vereinsmitglieder gemacht.

Für mich war’s das erste Mal – auf jeden Fall sehr interessant und es schadet garantiert nicht wenn man weiss wo man steht! 🙂

Auf dem Foto sieht man die Spuren der Laktatmessung, schätze mal das Ohrläppchen wird dann ein zwei Tage blau bleiben…

Ich bin gespannt wie sich das Ganze dann durch gezieltes Training verändert!

Neues Rennrad für die 2013’er Saison

Gerade eben ist mein neues Rennrad für die 2013’er Saison fertig geworden!

Die Eckdaten:
Specialized Tarmac SL 4 Rahmen,
SRAM-Red 2013’er Garnitur,
FSA Team Issue Vorbau,
3T Ergonova Team Lenker,
Specialized Romin Evo Sattel,
Bontrager Carbon Flaschenhalter,
Shimano Pedale,
FastForward Alu/Carbon Felgen,
Specialized Turbo Pro Reifen

Und das Ganze dann noch dank 2012’er Modell vom Tarmac SL 4 Rahmen in unseren Vereinsfarben.

In Summe macht das dann 6,47 Kilo auf der Waage. 🙂

Ich freue mich schon auf schneefreie Straßen…

Worldgames of MTB – nass und kalt, aber zufrieden im Ziel angekommen!

Der Westgipfel des Schattberges

Nach dem Fotoshooting mit allen Teilnehmern des Biking 4 Butterfly Children Teams vor dem Hotel Alpine Palace in Saalbach Hinterglemm ging es noch mal kurz zurück ins Hotel zum Aufwärmen, Wetter und Temperatur waren nicht gerade einladend.

So gegen 8:45 Uhr ging es dann zum Start, ich hab mich schon gewundert warum da noch niemand steht – erst der zweite Startblock war dann gerammelt voll, im Ersten stehen ja nur die die in den letzten Jahren in den vorderen Rängen gelandet waren und die kommen gewöhnlich erst 5 Minuten vor dem Start.

Ich hab mich dann mit Hannes und Lore relativ weit vorne im Startblock positioniert und die paar Minuten bis zum Start ein wenig gefroren, dünne Armlinge und Knielinge sind zum herum stehen nicht ideal.

Nach dem Start ging es dann recht flott aber nicht extrem schnell in Richtung Saalbach und dort gleich den ersten Berg rauf zur Panorama-Alm am Kohlmaiskopf, den Anstieg hab ich eigentlich ganz zufriedenstellend hin bekommen, Puls etwas hoch aber noch nicht am Limit und ich bin schön mein Tempo gefahren.

Die Abfahrt zurück nach Saalbach war sehr gut zu fahren und hat richtig Spaß gemacht, auf halber Strecke hab ich dann einen Teilnehmer mit aufgeschlagenem blutenden Gesicht auf Hilfe warten sehen, das bremst einen dann wieder ein wenig. Die Querung in Saalbach hat dank der jubelnden Zuschauer richtig gepusht und einen mit Schwung die kommende steile Steigung befördert.

erschöpft aber glücklich im Ziel

An der Streckenteilung kurz/mittel+lang bin ich ohne Halt an der Labe vorbei direkt zum Anstieg Schattberg gefahren und habe ein wenig raus genommen, Puls wieder runter auf 150 und gemütlich rein in die Steigung – wird ja noch länger dauern.

Ein paar Fahrer und eine Fahrerin haben mich dann gleich am Anfang überholt, bis die nächsten gekommen sind hat es dann recht lange gedauert. Kurz vor dem Gipfel das steilste Stück konnte ich noch gut fahren, der Untergrund war durch die Nässe eigentlich sehr gut befahrbar. Oben angekommen gab es erst mal eine Runde warme Getränke und erstklassigen Service vom Labe-Team!

Dank des Schnees und dem immer wieder einsetzenden Regen hielt sich die Freude allerdings in Grenzen, nur nicht zu sehr abkühlen – also gleich wieder weiter zum Gegenanstieg und die ca. 100 Meter schieben auf den Westgipfel. Es soll ja Fahrer geben die dort ohne Absteigen rauf kommen, gesehen hab ich keinen. 🙂

Vom Westgipfel ging es dann erst Mal gut zwei Kilometer über einen feucht/schlammigen Singletrail runter zur Streckenteilung – an der Stelle muss man entscheiden ob sich weitere 40 Kilometer und 2000 Höhenmeter ausgehen oder nicht. Meine Entscheidungsfindung hat in etwa eine Sekunde gedauert, den drei Fahrern vor mir bin ich nicht gefolgt und rechts mit Schwung auf die mittlere Distanz abgebogen.

Erst nach dem 2. Mal Reinigen wieder sauber

Es folgte eine sehr schnelle Abfahrt auf der ich noch ein paar Fahrer überholen konnte und auf dem letzten Kilometer eine schlammige Wiesenquerung die es in sich hatte, Augen zu und ohne Bremsen durch – gut dass ich neue Reifen aufgezogen hab!!!

Das Ziel habe ich dann, nach einer weiteren Schrecksekunde auf dem durch den Schlamm verschmutzten extrem rutschigen Asphalt, mit einer Zeit von 3:19:29,5 erreicht. Gesamt Rang 75 von 228 Startern und in meiner Kategorie „Men Master“ bin ich 20. geworden (74 Starter). Mit dem Ergebnis bei meinem ersten Halbmarathon bin ich mehr als zufrieden, auch wenn ich ursprünglich die volle Distanz fahren wollte!

Vielen Dank an Hannes und die Firma Fujitsu die mir den Start ermöglicht haben und dem Biking 4 Butterfly Children Team für einen Super Event! So macht Sponsoring/Werbung doppelt Sinn!!!

Balsam für’s Popometer – Was lange währt, wird endlich gut – Specialized Romin Evo Pro

Beim Mountainbike waren alle Sitzprobleme mit der korrekten Einstellung und dem neuen Rad verschwunden, beim Rennrad haben sie mich in diesem Jahr erst so richtig geplagt.

Bis 50 Kilometer war alles kein Problem, aber bei Strecken die darüber gingen und vor allem solche die über 100 Kilometer lagen und auch noch mit Bergen gepflastert waren, dort hatte ich so meine Probleme mit dem Sattel.

Vom Einschlafen der heiligen Karotte über einschlafende taube Füße bis hin zu schmerzenden Beckenknochen, eigentlich war alles dabei.

Dank Peter – Radsport Stöger – konnte ich beinahe die ganze Palette der Specialized Sättel durch testen, der Romin war schon nahe dran aber erst mit dem Romin Evo habe ich einen Sattel gefunden der mir perfekt passt.

Mein Wunschsattel sollte also der Romin Evo werden und zwar der Pro weil zum einen komplett aus Carbon und nur mit Leder überzogen und minimal gepolstert und zum anderen natürlich schön leicht, schwer bin ich ja selber! 🙂

Online war der Sattel bei Specialized nicht mehr verfügbar, aber mit etwas Glück habe ich dann doch noch ein Modell bekommen.

Fährt sich wunderbar und begleitet mich künftig hoffentlich auf vielen endlosen Radkilometern, ohne Schmerzen und einschlafende/taube Körperteile.

Specialized Test the Best am Samerberg

Heute hatten wir das Vergnügen am Samerberg beim Test the Best Event von Specialized teilzunehmen.

Auch wenn das Wetter nicht ganz so mitgespielt hat, sind wir voll auf unsere Kosten gekommen – tolle Räder und super Service!

Sibille hat sogar direkt vom Mechaniker und dem Bike-Guide ein Schuh-Service erhalten…

Auf der Vereinsseite vom URC-Ebbs habe ich noch ein wenig mehr zum Test geschrieben!

Eigene GPS Tracks erstellen

Nachdem ich gestern Abend einen GPS Track für eine geplante Mountainbike Tour erstellt habe, dachte ich mir wäre doch nicht schlecht wenn ich da eine Anleitung für unsere Vereins-Webseite schreiben würde… 🙂

Gesagt getan, hier der Link zur fertig Anleitung

Viel Spaß damit und ich hoffe es entstehen jede Menge neuer guter Tracks für Mountainbiker und Rennradfahrer!

Bike Expo in München – coole Jumps und tolle Räder

Letztes Wochenende haben wir die Bike Expo in München besucht, leider war das Wetter nicht perfekt – allerdings für den Zweck gerade passen. Am Außengelände war zwar wetterbedingt nicht so viel geboten, dafür in den Hallen umso mehr.

Wir sind wohl genau richtig rein gegangen und gleich bei den Aktion-reicheren Attraktionen gelandet! 🙂

Der Highjump war schon mal eine sehr gute Einstimmung, nicht schlecht was der da mit seinem Bike so angestellt hat. Nix für mich, aber zum anschauen allemal was.

Noch besser wurde es allerdings ein paar Meter weiter, dort fand der Dirt-Jump Contest „go big or go home“ statt. Und da war bereits in der Aufwärmphase einiges geboten.

Egal ob vorwärts oder rückwärts, Salti gab es jede Menge und auch was sonst mit dem Rad so angestellt wurde war allemal sehenswert. Ich hoffe sie sind da alle am Abend wieder gesund raus aus der Halle. Während wir zugesehen haben hat es durchaus auch mal den einen oder anderen aufgestellt, allerdings nur harmlose Stürze – und das ist gut so!

Leider hatte ich ein paar Probleme mit den Einstellungen meiner Kamera, die Bilder sind nicht ganz so toll geworden wie ich gerne hätte – aber das ist ein guter Grund im nächsten Jahr wieder vorbei zu schauen.

In Sachen Elektroräder konnte man sich wirklich endlos informieren, kaum ein Hersteller der nicht vertreten war und jede Menge Möglichkeiten sich zu informieren oder gleich eine Runde zu drehen. Im Grunde war die Halle A5 ein einziger Testparcour.

Das Bike Polo Tournier hat uns jetzt nicht so vom Hocker gerissen, das dürfte beim Mitspielen mehr Spaß machen als beim Zuschauen. Für mich eher nix, ich quäle mich lieber den Berg rauf um anschließend die Abfahrt zu genießen.

Die 2012er Modelle der verschiedenen Aussteller konnte man bewundern, für mich am interessantesten waren die Modelle der Firma Bulls – da gab’s preislich durchaus ein paar leckere Happen. Das Black Adder 29 hat mir sehr gut gefallen, vor allem das Gewicht von 9,9 Kg für ein 29’er ist das in der Preisklasse nicht schlecht (2.499,- Euro).

Mit dem Black Sin von Radon habe ich mir eine kleine Probefahrt gegönnt, allerdings macht das in der vollen Halle dann doch nicht so richtig Spaß. Da wäre das Außengelände dann doch von Nöten gewesen – bei mäßigem Regen habe ich dann auf eine Frischluft Probefahrt verzichtet…

Die Firma Wellnuss hat uns dann zwischendurch mit leckeren Nüssen versorgt, aus unserer Sicht ein echtes Highlight – ganz lecker, Curry Cashewkerne hätte ich bis zum Umfallen essen können. War aber leider nicht so viel da. 😉

Die Sitzknochen haben wir uns dann auch noch vermessen lassen, mein Arsch ist mit 10.5 cm wohl nicht der breiteste – mir wurde der 611’er Active Sattel mit 13 cm Breite von der Firma SQ-Lab empfohlen. Ich werd’s mir überlegen, 149 Euro sind halt doch eine ordentliche Stange Geld für einen Sattel – aber wenn er hält was er verspricht kann sich das bei meinen Jahreskilometern durchaus lohnen.

Super fanden wir auch dass es bei den Ständen der verschiedenen Regionen ausführliches Info Material gab, mit Streckenkarten inkl. Höhenprofil und weiteren Infos. Da hat man dann schon vor dem Urlaub das richtige Kartenmaterial und kommt bestens informiert und vorbereitet an.