Quad fahren im Winter

Sibille hat mir zu Weihnachten 2010 einen Gutschein für’s Quad fahren im Winter geschenkt. Im Jahr 2011 war an ein Einlösen nicht wirklich zu denken weil sich Sibille ja die Schulter so schwer verletzt hatte.

Das Warten hat sich aber gelohnt – heute wurde der Gutschein in Viehhofen bei Glemmy’s eingelöst!

Eine Stunde Quad fahren auf Schnee und Eis macht wirklich Spaß, ich bin allerdings froh dass wir bis Mitte März gewartet haben, bei -20° wäre das sicher nicht so lustig gewesen.

Quad fahren ist wirklich keine Hexerei, die Dinger sind gut gebaut, fallen kaum um und lassen sich schön steuern – mit Automatik, Allrad und Daumen-Gas sollte das jeder hin bekommen.

Ich kann’s weiterempfehlen – auf Schnee eine riesen Gaudi und sicher auch im Sommer bei jedem Wetter ein tolles Freizeiterlebnis!

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Honig, Schnäpse und Liköre beim Fersterer Klaus

Die letzten drei Tage haben wir im Hotel Eder in Maria Alm verbracht, die neue Design-Zimmer sind toll! Da hatten wir wirklich Glück mit unserem Daily-Deal Schnäppchen.

Die Schnapsverkostung war auch gelungen – da waren ein paar wirklich gute Tropfen dabei 🙂

Die Schnäpse vom Klaus Fersterer hatten uns am besten geschmeckt und da am Donnerstag leider Schlechtwetter angesagt war haben wir uns entschlossen ihm einen Besuch abzustatten und direkt ab Hof ein paar Köstlichkeiten zu kaufen.

Die Auffahrt hatten wir nicht beim ersten Mal gefunden, die Straße wurde gerade komplett neu gebaut und so sind wir erst mal dran vorbei gefahren.

Wir hatten dann allerdings Glück und trafen Klaus an und durften all seine Köstlichkeiten kosten – speziell die verschiedenen Honig Sorten hatten es uns angetan, Creme-Honig-Limette als Beispiel wirklich sehr gut gelungen!

Nach dem Durchkosten aller Schnäpse haben wir uns dann noch ein kleines Care-Paket für zu Hause zusammengestellt und zuletzt noch die Honig-Schokolade probiert, wie nicht anders zu erwarten musste die natürlich auch noch mit. 🙂

Wer sich mal in die Gegend um Saalfelden verirrt, der sollte unbedingt den Abstecker nach Hinterthal (Maria Alm) in Kauf nehmen und sich ein paar Leckereien beim Klaus abholen.

Das Tiroler Panorama – Rundgemälde

Heute waren wir in Innsbruck beim Tiroler Panorama auch bekannt als das Rundgemälde, das ja frisch übersiedelt und neu gestaltet wurde.

Eines vorweg, das Rundgemälde begeistert nach wie vor – allerdings gibt es einige Kritikpunkte an dem neuen Gebäude bzw. der Ausstellung!

Das moderne Gebäude gefällt mir eigentlich sehr gut, allerdings könnte der Eingang besser ausgeschildert sein. Hat man erst mal rein gefunden, könnte manch ein Besucher geneigt sein erst die Toilette zu besuchen um anschließend der Beschilderung zum Rundgemälde zu folgen – er landet dann auch dort und eventuell wundert sich der eine oder andere (so wie wir) dass man nirgends Eintritt bezahlen musste.
Der Wachdienst der permanent im Gebäude unterwegs ist hilft einen dann gerne weiter und geleitet zum eigentlichen Eingang bzw. zur Kasse.

Nach dem Bezahlen des Eintritts der ohne Ermäßigung 7 Euro pro Person beträgt und meiner Meinung nach angemessen ist, weiß man eigentlich nicht wirklich wo es weiter geht – intuitiv mag der eine oder andere den Weg finden, wirklich klar ist das nicht! Das könnte man durchaus beschildern…

Am Rundgemälde gibt es nichts auszusetzen, einfach fantastisch und schön anzusehen wie klein Innsbruck mal war. 😉

Der Audio-Guide ist gut gelungen und liefert weiteres Hintergrundwissen zu den ausgestellten Objekten.

Die Ausstellung ein Stockwerk höher scheint aber ein mehr oder weniger willkürlich zusammengewürfelter Haufen Tiroler Gegenstände zu sein!
Die Beschilderung der Gegenstände ist sehr unglücklich gewählt, man muss immer raten wozu welches Schildchen denn gehört.

Das ganze Durcheinander könnte man sicherlich vernünftig ordnen und beschildern.

Die Bilder von Tiroler Bergen an der Wand waren bei unserem Besuch so dunkel, dass man teilweise nur erahnen konnte was darauf zu sehen war – eventuell ist da nur die Hintergrundbeleuchtung ebenso wie das davor vorbei laufende Rollband ausgefallen gewesen. Falls nicht, *Sarkasmus* toll gemacht!

Die Toiletten waren jetzt auch nicht unbedingt in Bestzustand, da erwarte ich mir heute eigentlich dass regelmäßig kontrolliert und gereinigt wird! Fehlendes Toilettpapier, überquillende Mülleimer und keine bzw. schwer aufzufindende Tücher zum Abtrocknen sind ein no-go.

Wir haben uns im Großen und Ganzen zurecht gefunden, allerdings haben wir auch mitbekommen dass ältere Besucher durchaus mit der Beschilderung und dem Modernen Gebäude ihre Probleme hatten. Manchmal ist weniger halt mehr, in dem Fall wäre mehr tatsächlich hilfreich gewesen…

Geniales Feuerwerk in Hannover

Am Wochenende hatten wir in Hannover das Vergnügen ein Feuerwerk des  chinesischen Teams „Vulcan Pyrotechnics“ beim 20. internationalen Feuerwerkswettberwerbs beizuwohnen.

Ich habe nur einen kleinen Teil davon aufgenommen – es war dann doch ohne Kamera vorm Gesicht schöner anzusehen 🙂

Aber hier ein kleines Video vom 2. Teil des Feuerwerks: http://www.youtube.com/watch?v=3jhPtZAOVq4

So ein Wettbewerb ist auf jeden Fall sehenswert, da kann schon alleine wegen der Musik und den darauf abgestimmten Effekten, ein klassisches Silvesterfeuerwerk nicht wirklich mithalten!

Dank Norbert konnten wir das Ganze dann noch verbilligt genießen, der Glückspilz hat einer Renterin die verbilligte Karte abgekauft und anschließend bei den weiteren Preisverhandlungen den vergünstigten Preis verwendet 🙂

Leider war das Wetter etwas kalt und zwischendurch auch regnerisch – bei sommerlich warmen Temperaturen wäre das Ganze noch schöner gewesen.

Post mortem – woran lag’s denn?

Beim Reparieren meines defekten Rennrad Hinterrades habe ich vor dem Einsetzen des Schlauchs noch mal gecheckt wo denn genau das Loch zu finden ist – und siehe da der Schnitt im Mantel deckt sich nicht mit dem Loch!

Ein paar Zentimeter weiter fand sich dann beim mit dem Finger drüberstreifen dieser Übeltäter noch im Mantel steckend und seine Spitze hätte mir garantiert den frischen Schlauch geschrottet – gut wenn man vorsichtig war 🙂

Das Ding ist übrigens gerade mal 1,5 mm groß!

Mein erster Platten

Irgendwann musste es ja so kommen, mein erster Platten! Direkt an der Grenze bei Sachrang vom Radweg auf die Straße gewechselt und 5 Meter weiter keine Luft mehr…

Ich hab ja ganz stark den Bewohner des alten Grenzhauses in Verdacht 🙂

Hilft nix ein paar Tage Zwangspause oder mal wieder eine Runde mit dem MTB.

Super dass mich "Metzger" Peter gleich abholt, spar ich mir ein Paar Kilometer Fußmarsch 😉 Big THX!!!

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Bike Trail Tirol – St. Anton bis Kufstein – geschafft, geschafft!!!

Der heutige Tag war extrem anstrengend, vom Wetter her habe ich es perfekt erwischt – viel schöner hätte es nicht sein können und vom Regen war nix zu sehen!

Am Achensee bin ich um ca. 08:30 gestartet, die Straßen waren noch nass – es muss wohl in der Nacht etwas geregnet haben – ich habe aber zu gut geschlafen um irgendwas davon zu bemerken. Die Pension Moserhof kann ich nur empfehlen, mein Zimmer hätte sogar einen riesigen Eckbalkon gehabt.

Die erste Steigung rauf zur Köglalm und bis auf 1485 Meter rauf hat mir dann bewusst gemacht dass die gestrige Etappe doch nicht von schlechten Eltern war! Oben angekommen galt mein erster Blick den Restkilometern, die wie sich später heraus gestellt hat um über 30 zu gering angezeigt wurden…

Die doch sehr lange Abfahrt auf recht grobem Schotter war auch nicht unbedingt ein reines Vergnügen, das hatte ich dieser Tage schon besser erwischt!

Von Steinberg im Rofan bis zur Abzeigung Richtung Gufferthaus galt es dann Kilometerfressen und anschließend stand mein zweiter Aufstieg an diesem Tag auf dem Programm, zwischendurch kurz sehr steil unter ansonsten heute etwas lang – immerhin konnte ich ausreichend Wasser aus kleinen Bergbächen beziehen die rings herum über die Felsen plätscherten.

Anschließend eine ebenso holprige und lange Abfahrt mit kurzen Steigungen dazwischen zum Kaiserhaus, dort gabs einen Topfenstrudel mit Vanillesauce und ein großes Spezi als Belohnung. Nach kurzer Rast gings dann weiter in Richtung Thiersee.

Der Weg nach Thiersee (teilweise Thierseer Panoramaweg) war angenehm zu fahren und meine Beine fühlten sich merklich fitter an als zuvor! Beim Kaiserhaus hatte ich allerdings bemerkt dass die heutige Strecke nicht 55 Kilometer sonder (aus zwei Teilen bestehend) insgesamt über 90 Kilometer lange ist.

Jammern hat nicht viel geholfen, schmerzenden Arsch und Schultern ausgeblendet und mit kurzen Pausen/Jausen geradelt bis nach Kufstein – der Bike Trail Tirol führt lustiger Weise über Wachtl/Bayern und ist an der Stelle ganz kurz nicht sehr tirolerisch. Wo’s doch so eine nette Strecke über Dreibrunnenjoch geben würde…

Alles in allem eine tolle aber anstrengende Tour und die Frage ob ich’s noch mal machen würde/werde beantworte ich frühestens am Wochenende!!! 🙂
Der Garmin Oregon 450t von Peter hat am Ende 305,9 Kilometer angezeigt und 20:37 Stunden reine Fahrtzeit, leider habe ich die Funktion zur Anzeige der Gesamthöhenmeter nicht gefunden.

Die Daten von meinem Wintec WBT-201 mit Bikexperience ausgewertet ergeben 7.979 Höhenmeter (glaube ich allerdings nicht, denke das waren knapp 2000 weniger) und 314 Kilometer Streckenlänge, das dürfte im Bereich der Toleranz vom GPS liegen.

Wie auch immer, von St. Anton bis Kufstein bin ich gefahren und es hat mir sehr gut gefallen – kann ich auf jeden Fall weiterempfehlen! 🙂

Jetzt erst mal relaxen und die Füße hoch legen…

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Die letzte Etappe, Heimspiel

Am Achensee schauts ja im Moment noch halbwegs gut aus, allerdings verdichten sich bereits die Wolken – ein wenig nass könnte ich heute schon werden.

Also schnell frühstücken und ab über Kaiserhaus nach Thiersee/Kufstein…

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Uphill, Kilometerfressen, Downhill und Herbergssuche

Locker ist was anderes, aber es ist sich ausgegangen! 🙂
Auch wenn ich jetzt ein wenig k.o. bin, waren ja immerhin 120 Km und knapp über 3000 Höhenmeter (Vorausgesetzt meine Aufzeichnungen stimmen halbwegs). Ich kann mich nicht erinnern dass ich irgendwann mal so viel gefahren bin…

Morgen gehts dann relativ Locker übers Kaiserhaus nach Hause, hoffentlich hält das Wetter noch halbwegs, heute hab ich es perfekt erwischt 🙂

Jetzt erst mal eine dicke Mütze schlaf und die Kasspazeln verdauen – abgestiegen bin ich dank Peters Onlinesuche im Moserhof – big thx noch mal!!!

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MTB Traumstraße – von Heiterwang nach Scharnitz

Der Anstieg bei Ehrwald war ordentlich knackig, da kann ich alle verstehen die das Stück mit dem Lift fahren! 🙂
Die anschließende Abfahrt ist allerdings der Hammer, ewig lang und richtig schön zum runterbolzen.

Auf dem Weg nach Scharnitz habe ich ein paar extra Höhenmeter über den Katzenkopf gefahren, das hätte ich mir eigentlich sparen können – aber hinterher ist man meist schlauer (schön wars ja aber anstrengend und heiß).

Das heutige Tagesziel hätte ich mit Scharnitz eigentlich erreicht, da es aber noch so früh ist und bereits für morgen schlechtes Wetter angesagt ist, werde ich mich wohl noch ein Stück weiter quälen – mal sehen ob ich es heute noch übers Plumsjoch zum Achensee schaffe…

Evi und Michael meinten "geht sich locker aus", ich bin mir da nicht so sicher – langsam wirds anstrengend und das Sitzfleisch dünner. wie machen die das bei der Tour de France??? 🙂