Kategorien
Cebit

Docusnap – Free Edition für kleine Netzwerke oder zum Testen

Darstellung der Netzwerkinventarisierung
Darstellung der Netzwerkinventarisierung

Zur Cebit 2015 präsentiert die Firma Itelio die hinter dem Produkt Docusnap steht ein neues Lizenzmodell – kleine Installationen können künftig die zeitlich unlimitierte Free Edition nutzen und so kleine Netzwerke bis 25 Systeme inventarisieren.

Eingeschränkt ist die Free Edition zusätzlich auf Windows-, Linux- und Mac Betriebssysteme sowie die Inventarisierung mittels SNMP, IP-Scan und Active Directory.

Die Erstellung von IT-Konzepten aus Vorlagen, die Generierung von Standard Berichten oder die Dokumentation von IT-Beziehungen sind in der Free Edition auch integriert.

Assistent-im-Rahmen-der-IT-Inventarisierung
IT Inventarisierung

Für kleine Betriebe die die Investition in ein Dokumentationssystem bisher gescheut haben ist das perfekt, hat sich die Free Edition bewährt kann man ja immer noch upgraden und weitere Funktionen freischalten lassen.

Besonders gelungen finde ich die Möglichkeit IT-Beziehungen zwischen Systemen und Dienste zu definieren und in der Dokumentation auch vernünftig zu visualisieren.

Anzeige-von-Ergebnissen-der-Netzwerk-Inventarisierung_teil
Detailergebnis Inventarisierung

Selbst bei kleinen Netzwerken zahlt es sich aus sie zu dokumentieren – nach dem Backup ist die Dokumentation gleich der nächste wichtige Schritt!

Kategorien
Cebit

Insulinangel

IMG_5646Diabetiker & vergesslich – nicht unbedingt die ideale Kombination!

Damit das Insulin immer zur Hand ist wenn man’s braucht und nicht zu Hause im Kühlschrank lagert hat sich das Team von Insulinangel eine einfache Lösung ausgedacht und umgesetzt. Ein per Bluetooth 4.0 mit einer Handy App gekoppelter Stick, der die Temperatur misst und an die App weiter gibt. Diese kann dann Alarm schlagen sobald das Insulin zu Hause liegen bleibt, oder aber die Temperatur in kritischen Bereichen liegt.

Aktuell ist das Ganze noch nicht erhältlich, das soll sich aber in Kürze ändern – sie planen gerade eine Crod-Funding Kampagne. Wer sich also interessiert sollte die Webseite von Insulinangel beobachten und am besten gleich den Start mitfinanzieren.

 

Kategorien
Cebit

Rittal – Lösungen für den Serverraum

IMG_5635Die Firma Rittal war letztes Jahr nicht auf der Cebit vertreten und ist 2015 wieder zurück gekehrt, in Sachen Serverraumaustattung sind sie auf jeden Fall ganz oben angesiedelt – was hier in Halle 12 zu sehen ist lässt die Augen eines Admins glänzen…

Von klassischen Serverschränken über Schranksysteme die praktisch den gesamten Serverraum beinhalten inkl. Klima- IMG_5636und Löschanlage bis hin zum Kontainersystem mit vollausgestattetem Rechenzentrum ist alles dabei.

Ich empfehle jedem der an dem Thema dran ist sich die Zeit zu nehmen und mal mit einem der Experten von Rittal das Ideal für den eigenen Serverraum durch zu planen, dabei stößt man auf einige bisher nicht beachtete Feinheiten.

Ein für mich interessanter Punkt war z.B. dass der heutige gesetzliche Rahmen des Brandschutzes immer auf IMG_5637den Personenschutz abzielt und daher alle Maßnahmen primär so ausgerichtet sind dass Personen im Brandfall möglichst unverletzt flüchten können. Aus Sicht eines Serverraumes sind allerdings ganz andere Dinge zu beachten. Ganz ehrlich – nicht mein erster Gedanke! 🙂

Vermutlich wird nach so einem Gespräch eine recht gute Vorstellung des für einen perfekten Serverraums heraus kommen, nicht gleich abschrecken lassen – begebt euch auf die Suche nach dem perfekten Kompromiss zwischen leistbarer aber vertretbarer Sicherheit und dem Ideal.

IMG_5638IMG_5639IMG_5640IMG_5641IMG_5643

Kategorien
Cebit

Cebit Fundstück – der PGG 3D Rotationsdrucker

IMG_5615 IMG_5616 IMG_5618Aus dem Projekt Jugend forscht 2014 ist der PGG 3D Rotationsdrucker hervor gegangen, die beiden selbstgebauten Prototypen drucken direkt auf eine rotierende Stange

Damit sich das Werkstück am Ende des Druckvorgangs vernünftig ablösen lässt setzt der Drucker auf eine einfache Papier Lösung und spart sich so das Aufheizen der Plattform.

Der neuere der beiden Prototypen entstand zum größten Teil direkt im 3D Drucker.

Die wohl größte Leistung dürfte allerdings das Programmieren der Umwandlung eines 3D Modells in druckbare Daten sein!

 

Kategorien
Cebit

EKG genaue Pulsdaten und Bestimmung der Anaeroben Schwelle

IMG_5629Kurz vor dem Marktstart ist auch ein weiteres Projekt das von Code_n unterstützt wird – Ambiotex – die Firma entwickelt und produziert ein Sport-Shirt welches den Pulsmesser bereits integriert hat. Allerdings hinkt der Vergleich mit herkömmlichen Pulsgurten ein wenig – gemeinsam mit dem Frauenhofer Institut hat die Firma Ambiotex eine EKG genaue Pulsmessung integriert.

Die per Bluetooth 4.0 LE verbundene App kann die vom Sensor-Shirt erfassten werte dann direkt auswerten und zieht aus den gewonnen Daten weitere Schlüsse. Unter anderem kann so die anaerobe Schwelle genau errechnet werden ohne dass man sich das Ohr mehrfach anstechen lassen muss.

IMG_5627Die App kann dann direkt während des Trainings Anweisungen geben um ein Übertrainieren zu verhindern oder auch eine Unterforderung aufzuzeigen, die Anwendungsfälle beschränken sich allerdings nicht nur auf den Sport – es können auch Stressbelastungen in ganz normalen Alltagssituationen ausgewertet, oder Personen mit Gesundheitsrisiken überwacht werden.

Ohne Verbindung zum Handy werden bis zu 24 Stunden lang die EKG genauen Pulsdaten aufgezeichnet und können dann später ausgelesen werden. In Verbindung mit dem Handy werden auch die GPS Daten aufgezeichnet. Weiters ist ein Sturzsensor, Schrittzähler, Beschleunigungssensor und Kalorienzähler integriert – alls Zusatzfunktion gibt es dann noch einen Erste Hilfe Knopf. Inder Endgültigen marktreifen Version soll dann noch ein Sensor zur Messung der Atemfrequenz aktiviert werden.

Der Verkaufsstart ist für Mitte dieses Jahres geplant, ich bin dann schon mal auf’s Endprodukt gespannt…

Kategorien
Cebit

Hudway – vom Handy zum Head Up Display

hudway_headupdisplayDie Idee ist so einfach dass man sich echt fragen muss warum es das nicht schon lange kennt! Man lege einfach das Handy direkt vor die Windschutzscheibe und schon hat man ein Head Up Display wie es sonst nur in den teuren Autos verbaut ist.

Aber nur nachts das ist irgendwie zu wenig – die Firma Hudway liefert uns zum einen die kostenlose App für’s Head Up Display und bereitet gerade eine Crowd-Funding Kampagne vor für ihr Hudway Glass, eine Halterung mit Spezialglas um auch tagsüber vernünftig ablesbar zu sein (Das Endprodukt soll um die 49 Dollar kosten).

Mir persönlich würde die Einblendung der aktuellen Geschwindigkeit schon völlig ausreichen, aktuell muss man allerdings eine Route geplant haben damit Hudway läuft. Die App hat auch noch Werbeeinbledungen welche durch Kauf der Pro-Version 1,99 Euro Einmalgebühr entfernt werden, mit der Pro Version kommen natürlich noch weitere Funktionen dazu.

7Und wie das heute so läuft, kurze Suche im App-Shop und schon findet sich die für mich passende Alternative – DigiHUD, keine Werbung, keine unnötigen App-Berechtigungen und nur die Info am Screen die ich haben will (Geschwindigkeit). Mit der passenden Hardware dazu sollte das dann doch auch tagsüber funktionieren – ich bin gespannt auf die Crowd-Funding-Kampagne!

12Hudway punktet dann eigentlich an einer anderen Stelle, der App geht es mehr um die Unterstützung bei schlechter Sicht oder wenn man sich mit der zu fahrenden Strecke nicht gut auskennt. Für Vielfahrer die immer wieder neue unbekannte Strecken fahren durchaus interessant – in Sachen Sicherheit bin ich der Meinung dass angepasste Geschwindigkeit wesentlich mehr hilft als ein Navi für den schnellen Blindflug!

Kategorien
Cebit

Connected Bike der Telekom – Radfahren 4.0

Die kleine Platine integriert im Rahmen
Die kleine Platine integriert im Rahmen

Gemeinsam mit Canyon hat die Telekom ein kleines Modul entwickelt das inkl. Akku ca. 50 Gramm auf die Waage bringt (ja klar für’s Rennrad natürlich viel zu schwer! 🙂 ) und damit das Bike mit dem Netz der Telekom verbindet.

Die Verbindung zum Internet ist natürlich nur der Schlüssel zum Internet der Dinge – auf dieser kleinen Platine wurde aber auch gleich ein Bluetooth 4.0 Chip, GPS und weitere Sensoren integriert.

Connected Bike am Telekom Stand
Connected Bike am Telekom Stand

GPS – eh klar, damit kann man seinen Track aufzeichnen, in diesem speziellen Fall ist allerdings auch gleich eine Bike-Ortung mit integriert. Da das Modul direkt im Rahmen integriert ist und nicht entfernt werden kann (ohne ihn stark zu beschädigen oder zu zerstören) bleibt das Bike im Falle eines Diebstahls online und ortbar.

Man kann also künftig sein geklautes Bike online verfolgen und die Kilometer auf’s eigene Strava-Konto gutschreiben – hoffentlich ist der Dieb richtig fit und stellt ein paar Rekorde auf! 😉

Die Ortung und das Tracking sind aber nur zwei Funktionen, ein integrierter Crash-Sensor erkennt einen Unfall und kann automatisch einen Notruf absetzen falls nötig. Wie gut das funktioniert und wie oft der Rettungs-Heli dann nach Radfahrern sucht die bereits zu Hause auf der Couch sitzen hängt dann natürlich von der genauen Handhabe ab – braucht es ein Handy dazu, kann man den Notruf stoppen, wird ein Weiterfahren zuverlässig erkannt usw.

Demo App - Connected Bike
Demo App – Connected Bike

Angedacht ist auch via App den Bike-Besitzer über anstehende Servicearbeiten zu informieren, idealer Weise dann gleich gekoppelt mit dem Service Partner vor Ort bei dem die App auf Wunsch dann auch gleich einen Termin vereinbaren kann (der Service Partner kann sich dann schon vorab um die passenden Ersatzteile kümmern).

Aus meiner Sicht insgesamt eine tolle Sache, wenn ich jetzt noch einen Bluetooth 4.0 Brustgurt anflanschen kann und ein Display auf den Lenker bekomme der die Daten kombiniert dann kann ich auf meinen Garmin künftig schon fast verzichten (zumindest so lange ich keine Navi Funktionen brauche – aber das gibts dann eventuell im intelligenten Display gegen Aufpreis).

connected_bike_canyon_3Mit intelligenten Schnittstellen könnte das System dann noch beliebig für andere Hersteller geöffnet werden, so lange die Kontrolle darüber dem Eigner des Bikes obliegt eine tolle Sache!

Einen Nachrüstsatz für Bestandsräder soll es auch geben, geplante Markteinführung ist ab Herbst – bis zur Eurobike soll es fertig sein! Leider gibts es noch keine Info zu den Kosten (aber es soll mit dem Kaufpreis für mehrere Jahre laufen).

2015.03.18 Nachtrag: nach ein paar weiteren Fachgesprächen und drüber schlafen steht für mich fest dass das mit dem Tracking so nicht ganz klappen kann, die Akku Leistung ist hier auf jeden Fall der Limitierende Faktor! Laut Mitarbeiter der Telekom wird das Modul vom Akku der Di2 mitversorgt – dieser hat 500 mAh, ein permanentes Mitschreiben dürfte da wohl nicht lange möglich sein. Also wird vermutlich das GPS-„Tracking“ per 3G aus der Ferne aktiviert werden um das Rad im Falle eines Diebstahls orten zu können. Immer vorausgesetzt der Dieb hat nicht vorher die Verbindung zum Akku unterbrochen…

Eventuell wird ein dauerhafter GPS Tracking dann ja via zusätzlichen Display mit in das System integriert – aber da spekuliere ich jetzt einfach mal ganz weit in Blaue!

Kategorien
Cebit

Interaktiv Styropor schnipseln – Robochop, Code_n Pressekonferenz

Code_n Robochop Flotte
Die Robochop Flotte
Code_n Robochop - heißer Draht in Aktion
Heißer Draht in Aktion

Morgen geht die Cebit 2015 los – ich hatte heute schon ein wenig das Vergnügen mich umzusehen.

Eine nette Spielerei – aber durchaus mit dem Potential dem einen oder anderen Fertiger auf neue Ideen zu bringen – ist Robochop, die Installation von Clemens Weisshaar und Reed Kram besteht aus vier Kuka Roboterarmen und jeweils einer Draht-Schneideeinheit an der der Roboterarm die Styroporwürfel vorbei bewegt und der heiße Draht die gewünschte Form aus dem Würfel schneidet.