Ich werd meinen Blog jetzt Thematisch aufbröseln

Schön gewachsen ist mein Blog über die letzten Jahre und Thematisch hat er sich in verschiedene Richtungen entwickelt!

Zwei Schwerpunkte sind auf jeden Fall der technische Bereich mit viel Infos zu OpenSource Projekten – vor allem Linux und meine große Leidenschaft der Sport, insbesondere der Radsport.

Um dem Ganzen eine passende Plattform zu bieten habe ich mich entschieden das einen Schnitt zu machen und die Themenbereiche zu trennen! Der Sport bekommt seine eigene Seite – www.sportgaudi.at – warum sportgaudi? Ganz einfach, es soll Spaß machen! Bei all der Schinderei darf eines nicht auf der Strecke bleiben, ich will mich jeden Tag auf’s Neue darauf freuen meinen Körper an seine Grenzen zu bringen und manchmal auch darüber hinaus 😉

Der technische Schwerpunkt wird weiterhin auf blog.grufo.biz bleiben, wie ich  mit dem eher privaten Teil verfahre werde ich in den nächsten Tagen oder Wochen entscheiden!

Mallorca / Alcudia – Sturmböen und Rückenwind

Am Montag haben wir früh morgens erst mal unsere Räder beim Verleih abgeholt um anschließend gleich eine Runde zum Cap Formentor zu drehen. Bei der Anfahrt nach Pollenca hatten wir schon ordentlichen Gegenwind, was uns nach dem ersten Anstieg allerdings erwartete waren richtige Sturmböen – Bergab musste teilweise am kleinen Kettenblatt gefahren werden. Bergauf hatte ich einmal das Glück mit Rückenwind ohne zu treten auf über 10 km/h zu kommen. Unbeschreiblich! 🙂

Der Dienstag hat mit starkem Wind und Regen gestartet, daher haben wir die „Orient“ Runde verschoben und uns erst Mal mit dem Mietwagen auf den Weg gemacht. Nachmittags ist dann die Sonne raus gekommen, also schnell ins Radldress und ab in den Wind. Dank kluger Streckenwahl hatten wir fast nur Rückenwind – ideal um die Beine von gestern ein wenig locker zu fahren.

Mit etwas Wetterglück gibt es morgen eine längere Runde. 🙂

An den Leihrädern musste ich erst Mal selbst Hand anlegen, die Schaltung lief nicht wirklich rund und wer den Seilzug unter Lenkerband an der Oberseite verlegt könnte als Folterknecht arbeiten! Von den unterschiedlich hoch montierten Bremsgriffen mal abgesehen – da hat wohl einer vor dem Zusammenbauen ein paar Schnapserl gehabt! 😉

Leistungstest – das Laktat-Ohrläppchen

Unser Radverein URC-Ebbs hat gestern in KH St. Johann einen Leistungstest für Vereinsmitglieder gemacht.

Für mich war’s das erste Mal – auf jeden Fall sehr interessant und es schadet garantiert nicht wenn man weiss wo man steht! 🙂

Auf dem Foto sieht man die Spuren der Laktatmessung, schätze mal das Ohrläppchen wird dann ein zwei Tage blau bleiben…

Ich bin gespannt wie sich das Ganze dann durch gezieltes Training verändert!

Neues Rennrad für die 2013’er Saison

Gerade eben ist mein neues Rennrad für die 2013’er Saison fertig geworden!

Die Eckdaten:
Specialized Tarmac SL 4 Rahmen,
SRAM-Red 2013’er Garnitur,
FSA Team Issue Vorbau,
3T Ergonova Team Lenker,
Specialized Romin Evo Sattel,
Bontrager Carbon Flaschenhalter,
Shimano Pedale,
FastForward Alu/Carbon Felgen,
Specialized Turbo Pro Reifen

Und das Ganze dann noch dank 2012’er Modell vom Tarmac SL 4 Rahmen in unseren Vereinsfarben.

In Summe macht das dann 6,47 Kilo auf der Waage. 🙂

Ich freue mich schon auf schneefreie Straßen…

Mountainbike Ausflug auf’s Weinbergerhaus

Das schöne Wetter vom vergangenen Wochenende musste ich einfach noch ein wenig nutzen und so bin ich mit Hannes auf’s Weinbergerhaus hoch geradelt.

Früh Morgens war es noch ordentlich frostig, wie man an der Wiese gut sehen kann. Oben angekommen waren wir dann gut aufgewärmt und die Sonne sorgte für angenehme Temperaturen.

Leider hat das Gasthaus derzeit geschlossen, so bin ich um meinen Kaiserschmarrn umgefallen (wollte ich endlich mal testen – ein anderes Mal…) – gut gelöst finde ich allerdings die Idee mit dem Kühlschrank zum selber bedienen.

Da findet jeder Durstige was, Wechselgeld ist auch vorhanden und für Hungrige gibts sogar was Fleischiges.

Schöner hätte das Wetter gar nicht sein können, perfekte Sicht in alle Richtungen. Erst nach Rosenheim wird es etwas dunstiger.

Von mir aus kann der Herbst noch lange so bleiben! 🙂

Die Abfahrt über die alte Mittelstation (Duxer Alm) zur Dickichtkapelle spare ich mir allerdings beim nächsten Mal, dafür müsste ich auf jeden Fall meinen Sattel ein wenig versenken und noch viel Üben…

Beim nächsten Mal wieder wie gewohnt über den Hohlweg zur Hinterdux.

Timmelsjoch im November

Wie es scheint kommen im November nur wenige Leute auf die Idee auf das Timmelsjoch zu fahren, Sibille und ich waren heute zwei davon (noch ein MTBler war zu sehen).

Verkehrstechnisch absolut super, wenig Verkehr – quasi leere Straßen!

Leider konnten wir nicht ganz rauf fahren, die Wintersperre hat uns einen kleinen Strich durch die Rechnung gemacht.

An der Sperre haben wir die Sonne kurz genossen und uns nach dem Foto gleich auf den Weg zurück gemacht.

Viel hat nicht mehr bis ganz rauf gefehlt, müssen wir beim nächsten Mal dann nachholen!

Carbon Flaschenhalter direkt aus China

Vor etwas weniger als zwei Wochen habe ich online bei aliexpress zwei Carbon Flaschenhalter für nicht ganz 37 Euro bestellt.

Einer alleine würde bei uns 49 Euro kosten, also ein echtes Schnäppchen! 🙂

Wie man auf dem Foto sehen kann sind sie inzwischen angekommen (9 Tage hat der Versand gebraucht) und ich bin der Meinung die Dinger schauen super aus!

Heute werde ich sie dann noch am Rad verbauen und am kommenden Wochenende in Regensburg bei der Welt Kult Tour testen.

Ich hätte ja noch jede Menge anderer interessanter Dinge bei aliexpress gefunden – Laufräder, Lenker, Sattelstützen, Carbon Rahmen,… – allerdings weiß ich nicht wie’s aussieht wenn man einen Pinarello Carbon Rahmen für 695 Dollar in China bestellt, was da wohl der Österreichische Zoll dann verlangt? Jucken würd’s mich ja schon…

14.09.2012 – Nachtrag: Das Gewicht beträgt 16 Gramm (einer).

Worldgames of MTB – nass und kalt, aber zufrieden im Ziel angekommen!

Der Westgipfel des Schattberges

Nach dem Fotoshooting mit allen Teilnehmern des Biking 4 Butterfly Children Teams vor dem Hotel Alpine Palace in Saalbach Hinterglemm ging es noch mal kurz zurück ins Hotel zum Aufwärmen, Wetter und Temperatur waren nicht gerade einladend.

So gegen 8:45 Uhr ging es dann zum Start, ich hab mich schon gewundert warum da noch niemand steht – erst der zweite Startblock war dann gerammelt voll, im Ersten stehen ja nur die die in den letzten Jahren in den vorderen Rängen gelandet waren und die kommen gewöhnlich erst 5 Minuten vor dem Start.

Ich hab mich dann mit Hannes und Lore relativ weit vorne im Startblock positioniert und die paar Minuten bis zum Start ein wenig gefroren, dünne Armlinge und Knielinge sind zum herum stehen nicht ideal.

Nach dem Start ging es dann recht flott aber nicht extrem schnell in Richtung Saalbach und dort gleich den ersten Berg rauf zur Panorama-Alm am Kohlmaiskopf, den Anstieg hab ich eigentlich ganz zufriedenstellend hin bekommen, Puls etwas hoch aber noch nicht am Limit und ich bin schön mein Tempo gefahren.

Die Abfahrt zurück nach Saalbach war sehr gut zu fahren und hat richtig Spaß gemacht, auf halber Strecke hab ich dann einen Teilnehmer mit aufgeschlagenem blutenden Gesicht auf Hilfe warten sehen, das bremst einen dann wieder ein wenig. Die Querung in Saalbach hat dank der jubelnden Zuschauer richtig gepusht und einen mit Schwung die kommende steile Steigung befördert.

erschöpft aber glücklich im Ziel

An der Streckenteilung kurz/mittel+lang bin ich ohne Halt an der Labe vorbei direkt zum Anstieg Schattberg gefahren und habe ein wenig raus genommen, Puls wieder runter auf 150 und gemütlich rein in die Steigung – wird ja noch länger dauern.

Ein paar Fahrer und eine Fahrerin haben mich dann gleich am Anfang überholt, bis die nächsten gekommen sind hat es dann recht lange gedauert. Kurz vor dem Gipfel das steilste Stück konnte ich noch gut fahren, der Untergrund war durch die Nässe eigentlich sehr gut befahrbar. Oben angekommen gab es erst mal eine Runde warme Getränke und erstklassigen Service vom Labe-Team!

Dank des Schnees und dem immer wieder einsetzenden Regen hielt sich die Freude allerdings in Grenzen, nur nicht zu sehr abkühlen – also gleich wieder weiter zum Gegenanstieg und die ca. 100 Meter schieben auf den Westgipfel. Es soll ja Fahrer geben die dort ohne Absteigen rauf kommen, gesehen hab ich keinen. 🙂

Vom Westgipfel ging es dann erst Mal gut zwei Kilometer über einen feucht/schlammigen Singletrail runter zur Streckenteilung – an der Stelle muss man entscheiden ob sich weitere 40 Kilometer und 2000 Höhenmeter ausgehen oder nicht. Meine Entscheidungsfindung hat in etwa eine Sekunde gedauert, den drei Fahrern vor mir bin ich nicht gefolgt und rechts mit Schwung auf die mittlere Distanz abgebogen.

Erst nach dem 2. Mal Reinigen wieder sauber

Es folgte eine sehr schnelle Abfahrt auf der ich noch ein paar Fahrer überholen konnte und auf dem letzten Kilometer eine schlammige Wiesenquerung die es in sich hatte, Augen zu und ohne Bremsen durch – gut dass ich neue Reifen aufgezogen hab!!!

Das Ziel habe ich dann, nach einer weiteren Schrecksekunde auf dem durch den Schlamm verschmutzten extrem rutschigen Asphalt, mit einer Zeit von 3:19:29,5 erreicht. Gesamt Rang 75 von 228 Startern und in meiner Kategorie „Men Master“ bin ich 20. geworden (74 Starter). Mit dem Ergebnis bei meinem ersten Halbmarathon bin ich mehr als zufrieden, auch wenn ich ursprünglich die volle Distanz fahren wollte!

Vielen Dank an Hannes und die Firma Fujitsu die mir den Start ermöglicht haben und dem Biking 4 Butterfly Children Team für einen Super Event! So macht Sponsoring/Werbung doppelt Sinn!!!

Morgenstund hat Gold im Mund! Nachtradeln…

Heute habe ich Sibille früh am Morgen ein Stück auf dem Weg in die Arbeit begleitet – bei 11° war’s ganz schön frisch, aber kurz/kurz mit Ärmlingen ging gerade noch! 🙂

Zwischen Kufstein und Kirchbichl habe ich heute meinen ersten Biber gesehen – ein fetter Brocken, hat sich ganz gemütlich aus dem Staub gemacht als er uns bemerkt hat.

So kurz nach 5 Uhr ist am Innradweg nicht wirklich viel los, ein paar Katzen, Biber, zwei drei Radfahrer und das war’s dann auch schon.

Ohne Wind und bei den kühlen Temperaturen lässt es sich früh morgens wunderbar Radfahren, etwas mehr Zeit wäre schön dann könnte man auch längere Touren machen!

Balsam für’s Popometer – Was lange währt, wird endlich gut – Specialized Romin Evo Pro

Beim Mountainbike waren alle Sitzprobleme mit der korrekten Einstellung und dem neuen Rad verschwunden, beim Rennrad haben sie mich in diesem Jahr erst so richtig geplagt.

Bis 50 Kilometer war alles kein Problem, aber bei Strecken die darüber gingen und vor allem solche die über 100 Kilometer lagen und auch noch mit Bergen gepflastert waren, dort hatte ich so meine Probleme mit dem Sattel.

Vom Einschlafen der heiligen Karotte über einschlafende taube Füße bis hin zu schmerzenden Beckenknochen, eigentlich war alles dabei.

Dank Peter – Radsport Stöger – konnte ich beinahe die ganze Palette der Specialized Sättel durch testen, der Romin war schon nahe dran aber erst mit dem Romin Evo habe ich einen Sattel gefunden der mir perfekt passt.

Mein Wunschsattel sollte also der Romin Evo werden und zwar der Pro weil zum einen komplett aus Carbon und nur mit Leder überzogen und minimal gepolstert und zum anderen natürlich schön leicht, schwer bin ich ja selber! 🙂

Online war der Sattel bei Specialized nicht mehr verfügbar, aber mit etwas Glück habe ich dann doch noch ein Modell bekommen.

Fährt sich wunderbar und begleitet mich künftig hoffentlich auf vielen endlosen Radkilometern, ohne Schmerzen und einschlafende/taube Körperteile.