Bananen Nuss Kuchen

Heute kommt Sibille aus Paris zurück, nachdem ich leider schon in Richtung Hannover unterwegs bin hab ich ihr noch schnell  eine süße Überraschung gebastelt 🙂

Ein Bananen-Nuss-Kuchen – ist mein Erstversuch und nachdem ich schon so viele der Einzelzutaten gekostet, jede Menge Creme zu viel gemacht habe und auch davon meine Finger nicht lassen konnte, kann ich den Zweiten den ich gemacht hab erst kosten wenn mir nicht mehr schlecht ist!

Bin schon gespannt wie er denn schmeckt…

Vom Aufbau her besteht das Ding aus drei Lagen Biscuit-Teig, dazwischen habe ich eine Mascarpone-Nuss-Schoko-Buscuitbrösel Creme geschmiert und die Bananen rein gedrückt. Rund herum dann eine Sahne-Mascarpone-Bananen-Creme und etwas Schokopulver oben drauf – das sollte man allerdings erst kurz vorm Servieren machen, da Kakao die Feuchtigkeit der Creme gut aufnimmt und sich sehr dunkel verfärbt.  -> nachher ist man immer schlauer… 🙂

Die Mega-Diät – so purzeln die Kilos…!

Nachdem ich gestern ca. drei Stunden an meiner Torte rumgezimmert hatte, sind wir nach Schwaz aufgebrochen – geplant war die Kalorienbombe genüsslich zu verspeisen, gekommen ist alles ganz anders…

Bei der Parkplatzsuche musste ich auf einen Stellplatz ausweichen, bei dem man nur noch auf der Beifahrer Seite aussteigen konnte. Daher reichte ich die Torte an Sibille weiter. Während ich mich quer durchs Auto gequält habe hat sich dann leider irgendwie die Tortenform verselbstständigt und Torte inkl. Boden fielen zu Boden – wie nicht anders zu erwarten war – natürlich auf die „Butterseite“!

Nun lag sie da ganz still und leise…

Nach dem Anblick ist mir dann schlagartig der Appetit vergangen, mein erster Gedanke kam den Ausschreitungen in London recht nahe.

Interessiert hätte es mich ja schon wie die Torte schmeckt, immerhin habe ich zum ersten Mal eine Bananencreme verbaut – aber aus Gründen die wohl niemand je erraten wird, habe ich darauf verzichtet und das Ding ordnungsgemäß entsorgt.

Himchuli in Telfs – einfach lecker nepalesisch essen!

Heute haben wir zum ersten Mal nepalesisch gegessen – in Telfs im Himchuli. Richtig frisch gekochtes Gemüse ist ja leider in unseren Breiten inzwischen zur Seltenheit geworden, im Himchuli allerdings eine Selbstverständlichkeit wie uns der Chef des Hauses versichert hat.

Neben extrem leckeren Gerichten haben wir dann auch noch ein wenig über Nepal, die dortige Küche und andere Gewohnheiten erfahren und auch wie es einen von Nepal nach Tirol verschlagen kann. 🙂

Das Himchuli kann ich jedem Empfehlen der gerne mal was Neues ausprobiert, ich würde jetzt mal behaupten dass die nepalesische Küche der Indischen sehr nahe kommt – zumindest das Angebot im Himchuli zeigt gewissen Ähnlichkeiten bei den Namen, schmeckt aber fast besser!

Es werden auch Kochkurse angeboten und die Idee vom Freiluftkochen auf der Hohen Munde gefällt mir sowieso am besten 😉

Kürbiskerngugelhupf schnell und einfach

Hier mal eben ein recht einfaches und schnelles Rezept für einen Kürbiskerngugelhupf!

Zutaten:
6 Eier
120g Zucker
150g geriebene Kürbiskerne
30g Semmelbrösel

Die Eier trennen und das Eiweiß zu Schnee schlagen, den Dotter mit dem Zucker vermengen und schaumig rühren. Anschliessend die Semmelbrösel, Kürbiskerne und den geschlagenen Schnee langsam verrühren und alles in eine mit Butter ausgestrichen und mit Mehl bestaubte Gugelhupfform geben.

Im vorgeheizten Rohr bei 170° ca. 40 bis 45 Minuten Backen und am besten mit Vanilleeis servieren…

Der Kartoffelpaunzen Montag

Ich bin heute auf die gloreiche Idee gekommen mal den Haufen Kartoffeln zu verwerten und Paunzen zu kochen, allerdings hätte ich mir das mit der Menge genauer überlegen sollen! 🙂

Na ja das ist jetzt der Teil der nach dem Essen übrig ist…
Eine geschätze Woche dürften wir davon jetzt noch locker satt werden und bein nächster Gelegenheit sollte ich wieder Mehl nachkaufen!

Zum ersten Mal 6!

… das muß gefeiert werden! 🙂

Meine Mutter wird heute 60 Jahre alt und dafür hab ich mich gestern Abend noch ordentlich in’s Zeug gelegt und zwei leckere Torten gebacken.

Dank dem genialen Rezeptbuch meines Vaters klappt das auch recht gut, wobei’s jedes Mal ein wenig anders wird – seine Rezepte beschränken sich meist auf die Mengenangaben für zwei oder mehr Torten und wenn’s hoch her geht dann steht noch dabei auf welche Temperatur man den Backofen vorheizen muß.

Speziell bei der Topfentorte rate ich jedes Mal wieder wie lange sie im Ofen bleiben soll – dieses Mal waren es 45 Minuten. Wobei ich erst auf 200° vorgeheizt habe und nach 15 Minuten mit der Temperatur auf 170° runter gegangen bin. Irgendwie hab ich noch dunkel in Erinnerung dass Hans mir das so erklärt hat, schade dass ich nicht mehr nachfragen kann…

Auf jeden Fall bin ich mit dem Ergebnis zufrieden, mal sehen wie’s Herta am Nachmittag so schmeckt!

Ein kleiner Tip noch, man sollte immer ein Glas mit in Rum getränkten Rosinen zu Hause haben, nicht nur dass die Rosinen köstlich schmecken – der Rum nimmt den Geschmack an und hat auch was für sich 🙂

Topfen-Kürbiskern Gugelhupf

Tja Muttertag kommt näher und da ich dieses Jahr am Sonntag mit dem Motorrad irgendwo in Luxemburg oder Belgien unterwegs sein werde, habe ich mir gedacht bereite ich schon mal alles vor!

Also erst mal die Zutaten:
4 Eier
4 eischwer Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
Saft und abgeriebene Schale einer Zitrone
1 Stamperl Rum
10 dag Öl
10 dag Topfen
5 Eßlöffel Wasser
1/2 Packchen Backpulver
4 eischer feines Mehl
10 dag Milch
10 dag Kürbiskerne

Und ran an’s Werk:
Dotter mit Zucker, Vanillezucker, einer Prise Salz, Zitronenschale und Zitronensaft sowie etwas Rum schaumig schlagen. Anschließend langsam das Öl, dann den Topfen und als nächstes nach und nach das Wasser einrühren.
Nun die Hälfte des mit Backpulver vermischten Mehls dazu geben, die Milch mit unterrühren und anschließend das restliche Mehl. Zuletzt die Kürbiskerne und den steif geschlagenen Schnee unterheben.

Die fertige Masse in eingefettete und bemehlte Gugelhupf-Formen (klein) oder eine Gugelhupf-Form (groß) füllen und das ganze bei 180° ca. 45 Minuten backen.

Also mir hat das ganze schon mal sehr gut geschmeckt, bin schon gespannt ob’s zum Muttertag genau so gut ankommt! 🙂

Ach ja und für alle die nichts mit Topfen anfangen können – die Übersetzung lautet Quark…