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kubuntu von 6.06 auf 7.04 updaten

Meinen PC hab ich ja schon vor einiger Zeit einfach mit dem Aktualisierung-Tool von der Version 6.10 auf 7.04 hochgefahren – hat zwar lange gedauert (an dem Wochenende wollte wohl jeder updaten…) aber ohne Probleme funktioniert!

Ganz so reibungslos sollte es dieses Mal wohl nicht klappen!
Mein Notebook ein MSI S262 bisher mit Kubuntu 6.06 installiert.

In letzter Zeit habe ich es mir angewöhnt vor einer Installation noch einmal eine Liste aller installierten Pakete zu machen – am einfachsten mit:

dpkg -l|awk ‚{print $2}‘ > dateiname

anschließend öffne ich diese Datei mit vi und ersetze alle Zeilenschaltungen durch ein Leerzeichen:

%s/n/ /g

diese Datei kann man wenn was schief geht recht gut zum Nachinstallieren von fehlenden Paketen verwenden, allerdings muss man das eine oder andere Paket vorher noch entfernen. (ein Installationsversuch verrät welche)

Also gleich mal die Datei /etc/apt/sources.list geöffnet und dapper durch feisty ausgetauscht.
Anschließend apt-get update und apt-get dist-upgrade gestartet und erst mal was anderes zum Zeitvertreib gesucht…

Nach ca. einer Stunde waren ein paar Fragen zu beantworten – kennt man ja.
Ein paar Minuten später war die Installation soweit fertig und der Rechner bereit für einen ersten Neustart.

Tja und was soll ich sagen, damit war’s dann auch erstmal erledigt – nichts geht mehr 🙂
Mit dem Boot-Loader Eintrag für Recovery Modus konnte ich dann das System zumindest bis zur Bash hochfahren, Netzwerkverbindung war da – also nicht weiter tragisch.
Die Paketliste von vorhin einfach um „apt-get install “ ergänzt und mit „bash dateiname“ starten, alle nicht installierbaren Pakete nach und nach entfernen bis die Installation durchläuft und noch ein wenig Geduld zeigen, das war’s dann auch schon!

Ein paar Minuten Später startet mein Notebook erneut ohne Probleme bis zum grafischen Login.
Das beste am Ganzen – mit dem neuen Kernel läuft jetzt sogar der eingebaute SD-Card-Reader ohne Probleme und die neue Version von Digikam liest auf Knopfdruck gleich alle Fotos vom Medium ein.

Bis jetzt bin ich von der Aktuellen Kubuntu Version begeistert! Besonders fein finde ich die kleinen Neuerungen wie z.B. die vorbelegung der Taste „Druck“ mit dem Programm ksnapshot. Da spar ich mir jetzt doch tatsächlich ein Alt+F2 ksnapshot…

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mysql, php und die Umlaute

Folgendes Problem: auf einem älteren Rechner ist SuSE Linux 9.1 installiert und die ganzen Tabellen mit „CHARSET=latin1“ angelegt worden (bei SuSE 9.1 default) – der Zugriff erfolgt aber meist über ein PHP Script von einem aktuellen Ubuntu System welches UTF-8 verwendet. Die Ausgabe des PHP Scripts enthält aber leider statt der Umlaute einfach immer nur ein schwarzes kästchen mit einem „?“ drinnen…

Mein erster Gedanke war einfach mal die MySQL Version am SuSE Rechner aktualisieren, also gleich mal Update auf 5.0.21 drauf gespielt! Hat aber leider nicht wirklich was bewirkt.

Den Zusammenhang mit dem CHARSET habe ich leider erst nach etwas Internet-Recherche herausgefunden – eine Möglichkeit wäre jetzt einen Dump der Tabelle anlegen und dann von latin1 nach utf-8 konvertieren, anschliessend müsste man das ganze einfach wieder in die Datenbank einspielen. Das erschien mir allerdings ein wenig zu umständlich!

Nach längerer Suche bin ich dann auf folgende recht einfach Lösung gestossen:

Einfach nach dem die Verbindung zur Datenbank hergestellt wurde folgenden Befehl absetzen:
mysql_query(„SET NAMES utf8“);

Und schon bringen alle weiteren Selects die Umlaute passend retour!

und immer wieder das alte Sprachproblem mit Squirrelmail

Eigentlich müsste ich das ganze ja schon im Schlaf beten können, aber jedes Mal wieder trifft mich das gleiche Problem: Squirrelmail bietet mir nach der Installation zwar massenweise Sprachen zum Auswählen an, funktionieren tut aber leider nur die eine – Englisch…

Und jedes Mal begebe ich mich auf die Suche nach der Lösung die dann wie folgt lautet:

In der Datei:
/var/lib/locales/supported.d/local

für z.B. deutsch folgende Zeile hinzufügen:
de_DE.ISO-8859-1 ISO-8859-1

und anschliessend
sudo dpkg-reconfigure locales
starten (sudo ist bei debian/ubuntu/kubuntu und co nötig, bei den anderen sollte man als root angemeldet sein).

zum krönenden Abschluss dann noch den Apache Webserver neu starten und dann funktioniert es auch mit der deutschen Sprache…

Für weitere Sprachen geht man einfach nach dem selben Schema vor und fügt in der Datei /var/lib/locales/supported.d/local entsprechende Zeilen dazu.

05.02.2007 – kleine Anmerkung im Verzeichnis /var/lib/locales/supported.d/ kann auch eine Datei für jede Sprache angelegt sein z.b. „de“ und „en“ in denen man dann die entsprechenden Änderungen vornehmen muss!