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Linux

VMWare Player und ein nicht mehr startendes Image

Tja da steckt man viel Arbeit rein und virtualisiert einen Rechner um ihn mit dem VMWare Player zu betreiben – was auch wunderbar klappt, bis eines Tages folgende Fehlermeldung erscheint:

Attempting to dump core…
Core dump pipes to process /usr/share/apport/apport, core file unreliableMsg_Post: Error
[msg.log.error.unrecoverable] VMware Player unrecoverable error: (vmx)
Unexpected signal: 7.

Tja was tun?

Die Lösung ist eigentlich total einfach 🙂

Alle Dateien ausser die vmx und vmdk Dateien löschen und anschliessend noch einmal probieren. Vorsichtige Naturen verschieben die Dateien natürlich erstmal in ein anderes Verzeichnis bevor sie gelöscht werden!

In meinem Fall hat es geholfen und das Image rennt wieder wie gewohnt – dem VMWare Player sei Dank!

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Linux

KDE Anmeldung funktioniert trotz richtigem Kennwort nicht mehr

Auch wieder mal interessant wo ein Fehler angesiedelt sein kann wenn beim KDE die Anmeldung nicht mehr klappt, das Kennwort aber korrekt eingegeben wurde 🙂

Im Logfile /var/log/syslog habe ich folgende Fehlermeldung gefunden:
May 24 17:54:45 internet kdm_greet[5742]: Internal error: memory corruption detected
May 24 17:54:48 internet kdm_greet[5791]: Can’t open default user face

Nach kurzem suchen bin ich dann auf folgende Lösung gestoßen:
chmod ug+rwx,o+rwt /tmp

Und schon sind die Rechte vom /tmp Verzeichnis wieder korrekt!
Das „t“ steht für sticky und bedeutet daß ein User der im /tmp Verzeichnis eine Datei ablegt diese nur wieder selbst löschen darf. Also ideal für das /tmp Verzeichnis.

Warum nach einem Absturz die Berechtigungen für /tmp nicht mehr korrekt gesetzt waren ist mir allerdings ein kleines Rätsel und angesichts der einfachen Lösung spare ich mir jetzt die Zeit lange danach zu suchen…

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Hardware Linux

Ubuntu 7.04 auf einem HP DL360 G1

Man möchte meinen dass Ubuntu in der aktuellen Version auf einem etwas betagtem HP DL 360 G1 ohne weiteres läuft – denkste…

Während der Installation wird zwar der SMART Array II Controller als solcher erkannt und auch unter /dev/sda0/c0p0 angeführt, allerdings die Geometrie des RAID-Laufwerks wird nicht angezeigt und somit kann man leider nichts installieren!

Grund für das Übel ist das Modul sym53c8xx welches vor dem Modul cmqarray geladen wird und anschliessend den Zugriff des Compaq Array Moduls auf den Controller blockiert!
Jetzt könnte man meinen es wäre ganz einfach, man braucht ja nur den sym53c8xx Treiber mit modprobe -r wieder unloaden und anschliessend das cpqarray Modul erneut laden – dann müsste ja alles laufen. Klappt leider nicht.

Nach etwas längerer Suche habe ich eine Möglichkeit gefunden beim Starten des Systems einen Boot-Parameter mitzugeben welcher erfolgreich verhindert, dass das Modul sym53c8xx geladen wird. Allerdings nur weil der übergebene Boot-Parameter vom Modul nicht erkannt wird und durch diesen künstlichen Fehler das Laden des Moduls verhindert wird 🙂
Völlig ohne Wirkung waren die Parameter acpi=off und noapic.

Der Boot-Parameter „sym53c8xx.sym53c8xx=no_probe“ hat schliesslich den gewünschten Erfolg gebracht.
Also beim Starten von der CD einfach mit F6 zum Boot-Prompt wechseln und dort am Ende anfügen.

Sehr interessant war für mich auch dass bei dem Versuch Ubuntu 6.06 LTS zu installieren die Installation fehlschlug weil das System das eingebaute CD-ROM Laufwerk nicht erkennen konnte. Keines der vorhandenen Module liess sich laden bzw. zur Zusammenarbeit mit dem CD-ROM Laufwerk bewegen.

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Linux Sicherheit

Download automatisch auf Viren scannen

Eigentlich wollte ich das ganze schon lange mal ausprobieren – mangels Zeit und passender Software ist aber leider bisher nie was draus geworden 🙂

Morgen muss ich allerdings bei einem meiner Kunden einen Proxy Server aufsetzen der die Downloads automatisch auf Viren scannt – also ein echter Grund sich die Sache mal näher anzuschauen!

Nach ein paar Versuchen mit HAVP (für http Anfragen) und FROX (für FTP Anfragen) habe ich die beiden Tools wieder verschmissen. Der HAVP war schnell installiert und hat wunderbar funktioniert, allerdings wollte der FROX nicht so recht mitspielen.

Also weiter nach einer Alternative gesucht und endlich auch eine halbwegs vernünftige gefunden:
http://www.jackal-net.at/tiki-read_article.php?articleId=1

Squid ClamAV Redirector
Python ist eh schon installiert und das Ding besteht nur aus einem kleinen Script und einer Config Datei – die Installation geht rasch über die Bühne und mittels Redirect funktioniert das ganze dann auch wunderbar!

Einzig https Anfragen werden leider nicht auf Viren gescannt – aber das hab ich bei all den anderen Lösungen bisher auch nicht wirklich gehabt! Den Teil muss dann wohl doch der lokale Virenscanner am Client abdecken.

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Urlaub

Belgien, Luxenburg und ziemlich viel Regen

Ich will’s kurz machen – Luxenburg hat mir recht gut gefallen, ich empfehle allerdings ein Hotel im angrenzenden Deutschland zu buchen, ist einfach billiger.

Belgien war nicht so der Bringer – vor allem die Küste hat mich mehr geschockt als fasziniert!
So viel verbaute Küste findet man nicht mal im schlimmsten Touristengebit Südfrankreichs….

Na und das Wetter hat teilweise auch nicht so ganz mitgespielt.
Dafür steht fest dass meine Kleidung absolut dicht ist – mit Ausnahme der Handschuhe, da braucht es definitiv neue!

Nächstes Jahr werde ich wohl wieder irgendwo in die Berge fahren, das macht mehr Spass und Belgiens Strassen sind auch nicht in bestem Zustand.

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Urlaub

Mit dem Motorrad nach Belgien

Für Samstag habe ich meine Abreise nach Belgien geplant, hoffe immer noch auf extrem schönes Wetter!
Aber irgendwie kommt das ganze noch nicht so recht in Fahrt, schätze mal dass das wieder einer meiner spontanen Urlaube wird – irgendwie waren das in letzter Zeit eigentlich alle meine Motorrad-Urlaube…

Anfang der Woche hab ich es nach langem zögern dann doch noch geschafft für meine Big One das Pickerl (TÜV) zu machen. Erst wollte das Ding nicht anspringen, aber nach dem zweiten Mal Batterie Aufladen ging’s dann doch.
Beim Händler wurde ich dann aber leider auf Dienstag vertröstet.

Bei dem schönen Wetter dachte ich mir, tu ich noch was Gutes für die Batterie und fahr eine Runde. Also erst mal zur Tanke bestes Super+ nachgefüllt und beinahe wieder beim Starten verzweifelt! Nur gut dass ich bereits eine neue Batterie bestellt habe und die diese Woche noch ankommt.
Das Spiel mit dem Starten hatte ich dann noch ein paar Mal, bin aber am Ende gut nach Hause gekommen und auch am Dienstag wieder zum Händler – alles in Ordnung nur die Bremsen könnten wieder mal erneuert werden.

Meine Hoffnung liegt nun bei Freitag Nachmittag, mit etwas Glück schaffe ich es ja mal die Karten zu lesen und zumindest mal die Richtung nach Belgien ordentlich zu bestimmen – alles weitere wird dann wohl das Wochenende bringen.

Topfen-Kürbiskern Gugelhupf

Tja Muttertag kommt näher und da ich dieses Jahr am Sonntag mit dem Motorrad irgendwo in Luxemburg oder Belgien unterwegs sein werde, habe ich mir gedacht bereite ich schon mal alles vor!

Also erst mal die Zutaten:
4 Eier
4 eischwer Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
Saft und abgeriebene Schale einer Zitrone
1 Stamperl Rum
10 dag Öl
10 dag Topfen
5 Eßlöffel Wasser
1/2 Packchen Backpulver
4 eischer feines Mehl
10 dag Milch
10 dag Kürbiskerne

Und ran an’s Werk:
Dotter mit Zucker, Vanillezucker, einer Prise Salz, Zitronenschale und Zitronensaft sowie etwas Rum schaumig schlagen. Anschließend langsam das Öl, dann den Topfen und als nächstes nach und nach das Wasser einrühren.
Nun die Hälfte des mit Backpulver vermischten Mehls dazu geben, die Milch mit unterrühren und anschließend das restliche Mehl. Zuletzt die Kürbiskerne und den steif geschlagenen Schnee unterheben.

Die fertige Masse in eingefettete und bemehlte Gugelhupf-Formen (klein) oder eine Gugelhupf-Form (groß) füllen und das ganze bei 180° ca. 45 Minuten backen.

Also mir hat das ganze schon mal sehr gut geschmeckt, bin schon gespannt ob’s zum Muttertag genau so gut ankommt! 🙂

Ach ja und für alle die nichts mit Topfen anfangen können – die Übersetzung lautet Quark…

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Linux

Kubuntu und entfernte X-Sessions

Per Default lauscht bei Ubuntu/Kubuntu der X-Server nicht auf TCP Verbindungen, das kann man recht einfach ändern – wenn man weiss wie 🙂

In der Datei /etc/kde3/kdm/kdmrc wird einfach der Eintrag:
ServerArgsLocal=-nolisten tcp
auskommentiert oder „-nolisten tcp“ entfernt.

Nach dem Neustart des X-Servers klappts dann auch mit X-Windows Fenstern von anderen Rechnern…

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Linux

Mysql und die Groß-/Kleinschreibung

Normalerweise sucht Mysql bei einer Suche mit „LIKE ‚%irgendwas%‘ “ ja unabhängig von der Groß-/Kleinschreibung!
Nur leider bei der von mir erstellten Adressdatenbank nicht…

Auf der Suche nach dem Problem bin ich auf folgende Lösung gestossen:
alter table adrdb convert to character set utf8 collate utf8_general_ci;

Das Problem lag darin dass bei einigen Tabellen der Character Set utf8 und collat utf8_bin angelegt wurden. Was man sieht wenn man mittels mysqldump und der Option „–all-databases“ einen Dump in eine Textdatei speichert und dort die genauen Definitionen betrachtet.

Bei mir sah es wie folgt aus:

CREATE TABLE `adrdb` (
`uid` bigint(11) NOT NULL auto_increment,
`firma` varchar(60) collate utf8_bin default NULL,
`titel` char(25) collate utf8_bin default NULL,
`vorname` varchar(35) collate utf8_bin default NULL,
`nachname` varchar(35) collate utf8_bin default NULL,
`strasse` char(55) collate utf8_bin default NULL,
`plz` char(10) collate utf8_bin default NULL,
`ort` char(50) collate utf8_bin default NULL,
`telefon` char(35) collate utf8_bin default NULL,
`fax` char(35) collate utf8_bin default NULL,
`mobil` char(35) collate utf8_bin default NULL,
`email` char(80) collate utf8_bin default NULL,
`webseite` char(80) collate utf8_bin default NULL,
`bemerkung` text collate utf8_bin,
`land` char(3) collate utf8_bin default NULL,
PRIMARY KEY (`uid`),
KEY `vorname` (`vorname`),
KEY `nachname` (`nachname`),
KEY `firma` (`firma`)
) ENGINE=MyISAM DEFAULT CHARSET=utf8 COLLATE=utf8_bin COMMENT=’Adressdatenbank‘;

Die letzte Zeile ist in dem Fall am wichtigsten, COLLATE=utf8_bin schaltet also auf Binary Modus beim Suchen um. Mit dem oben angegebenen utf8_general_ci wird auf CaseInsensitive geschaltet und somit die Groß-/Kleinschreibung nicht mehr beim Suchen berücksichtigt!

Nach der Umstellung steht in der letzten Zeile einfach folgendes:
) ENGINE=MyISAM DEFAULT CHARSET=utf8 COMMENT=’Adressdatenbank‘;

Da „COLLATE=utf8_bin“ dort fehlt nehme ich an dass die Default Einstellung eigentlich korrekt ist und das Problem beim Importieren der Tabellendaten entstanden ist.

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Linux

RAM-Disk anlegen und verwenden

Schneller als in den Hauptspeicher kann man ja wohl nicht schreiben 🙂

Und einfacher als unter Linux kann man ja kaum eine Ram-Disk anlegen:

mount -t tmpfs /dev/shm /mnt -o size=150m

Legt eine 150MB große RAM-Disk an welche unter /mnt ansprechbar ist.

Auf meinem Rechner kann ich innerhalb der RAM-Disk mal eben locker über 600MB/s schreiben/lesen – ideal also um mal eben das eine oder andere zu beschleunigen!

Als Beispiel z.B. der Cache einer Web-Applikation.