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Veeam meldet dass BTRFS nicht unterstützt wird, obwohl keines auf der Platte ist!

Auf einem frisch installiertem Linux System hat mir heute beim Einrichten von Veeam ein früher auf der Platte installiertes BTRFS einen Strich durch die Rechnung gemacht!

Veeam Meldet beim Einrichten eines Backup im „Entire Machine“ Modus dass es kein BTRFS unterstützt. Schön und gut, aber auf meine System gibt es nur ext2, swap und ext4 Partitionen…

Das Übel liegt in Master Boot Record – hier hat BTRFS früher mal etwas hinterlegt was veeam beim Einrichten der Sicherung abfrägt und somit durchaus korrekt zum Schluss kommt dass hier ein BTRFS im Einsatz ist (bzw. war).

Die Idee den MBR von Grub neu schreiben zu lassen ist wohl die naheliegendste – allerdings scheitert man hier mit folgender Meldung:

Installing for i386-pc platform.
grub-install: warning: Attempting to install GRUB to a disk with multiple partition labels. This is not supported yet..
grub-install: warning: Embedding is not possible. GRUB can only be installed in this setup by using blocklists. However, blocklists are UNRELIABLE and their use is discouraged..
grub-install: error: will not proceed with blocklists.

Abhilfe schafft man hier indem man den MBR erst mal mit Nullen überschreibt und anschließend Grub wieder einen bauen lässt.

dd if=/dev/zero of=/dev/sda seek=1 count=2047
grub-install /dev/sda

Damit wurde der MBR auf meiner Platte /dev/sda erst mit Nullen überschrieben und dann von Grub neu erstellt.

Anschließend klappt es auch mit veeam! 🙂

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Ubuntu 16.04 – Netzwerk Interface Name eth0 statt enoX bzw. ensX

Seit Ubuntu 16.04 nutzt die Distribution „predictable names“ für’s Netzwerkinterface, der Vorteil aus User-Sicht ist wohl dass auch beim Hinzufügen neuer Karten die Bezeichnung der vorhandenen gleich bleiben.

Ab und zu stört es mich aber und dann brauche ich mein „eth0“ zurück – das klappt schnell und einfach indem man dem Kernel einen Boot-Parameter anhängt.

Durch Editieren der Datei /etc/default/grub und anschließendem update-grub klappt das unter Ubuntu am schnellsten – diese Zeile hier muss so angepasst werden:

GRUB_CMDLINE_LINUX=“net.ifnames=0 biosdevname=0″